Weißes Haus kritisiert geplantes Gesetz gegen LGBTQ-Gespräche an Schulen in Florida

Rot  für Liebe und Leben, Orange für Gesundheit, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Blau für Harmonie und Lila für den Geist

Floridas Regierung will mit dem Gesetz Schulbezirke daran hindern, LGBTQ-Themen in Lehrpläne auszunehmen. Jetzt schaltet sich das Weiße Haus ein. Symbolbild: Die Regenbogenfahne ist das Symbol homo- und transsexueller Bewegungen sowie der LGBTQ-Gemeinschaft.

Florida. Das Weiße Haus hat sich in eine Debatte um ein in Florida diskutiertes Verbot von Gesprächen über sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität in Schulen des Staats eingeschaltet. Alle Eltern hofften, dass die Führung für Sicherheit, Schutz und Freiheit ihrer Kinder sorge, erklärte ein Regierungssprecher in Washington am Dienstag. Konservative Politiker in Florida würden diese Grundwerte jedoch ablehnen, indem sei ein Gesetz vorantrieben, das sich gegen Kinder richte, die am meisten Hilfe bräuchten: „LGBTQI+-Schüler, die ohnehin anfällig für Mobbing und Gewalt sind, nur weil sie sie selbst sind“. LGBTQI+ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer und intersex.

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Kurz zuvor hatte ein von Republikanern dominierter Ausschuss einen Gesetzesvorschlag gebilligt, wonach „ein Schulbezirk in Grundschulen nicht zu Klassenzimmerdiskussionen über sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität ermuntern sollte“. Solche Gespräche sollten zudem nicht auf eine Weise erfolgen, die nicht altersgemäß oder für die Entwicklung der Schüler angemessen sei.

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Die Vorlage wurde bereits im Repräsentantenhaus des Staats Florida eingebracht. Aktivistengruppen warfen den Befürwortern des Entwurfs vor, Kinder und Familien aus der LGBTQ-Gemeinde an den Rand drängen und Diskussionen über LGBTQ-Geschichte abwürgen zu wollen. Von Aktivisten bekam die Gesetzesvorlage den Namen „Don‘t Say Gay“ verpasst.

Der Entwurf geht auf den republikanischen Senator Dennis Baxley zurück. Er erklärte, dass seine Vorlage nicht spontane Gespräche verbieten, sondern Schulbezirke daran hindern solle, LGBTQ-Themen in Lehrpläne aufzunehmen. Einige Diskussionen sollte man nur mit seinen Eltern haben.

RND/AP

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