Manipulation im Krieg in der Ukraine

Westliche UN-Diplomaten werfen Russland Desinformation vor

21.02.2021, USA, New York: Auf diesem von den Vereinten Nationen zur Verfügung gestellten Bild tritt der UN-Sicherheitsrat im UN-Hauptquartier zu einer Dringlichkeitssitzung zur Ukraine zusammen. Die USA und Großbritannien haben Russland die Verbreitung von Desinformation im Internet über den Krieg in der Ukraine vorgeworfen.

21.02.2021, USA, New York: Auf diesem von den Vereinten Nationen zur Verfügung gestellten Bild tritt der UN-Sicherheitsrat im UN-Hauptquartier zu einer Dringlichkeitssitzung zur Ukraine zusammen. Die USA und Großbritannien haben Russland die Verbreitung von Desinformation im Internet über den Krieg in der Ukraine vorgeworfen.

New York. Die USA und Großbritannien haben Russland die Verbreitung von Desinformation im Internet über den Krieg in der Ukraine vorgeworfen. Zugleich wiesen sie bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrats russische Behauptungen zurück, der Westen ziele darauf ab, alle Informationsflüsse zu kontrollieren und zu definieren, was wahr oder falsch ist.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg im Liveblog +++

Der stellvertretende britische Botschafter bei den Vereinten Nationen, James Roscoe, erklärte bei dem Treffen zur Nutzung digitaler Technologien zur Wahrung des Friedens, Russland habe Cyberangriffe ausgeführt und „eine Online-Trollfabrik“ genutzt, „um Desinformation zu verbreiten und die öffentliche Meinung über seinen Krieg zu manipulieren.“

Die US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield warf Russland vor, fortgesetzt den Zugang zum Internet zu verhindern, einzuschränken und zu verschlechtern, Inhalte zu zensieren, online Falschinformationen zu verbreiten und Journalisten einzuschüchtern und festzunehmen, die die Wahrheit über den Krieg berichteten.

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Russischer UN-Botschafter leugnet russische Kriegsverbrechen in Butscha weiter

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja beschuldigte Staaten, die sich selbst als „Gemeinschaft von Demokratien“ bezeichneten, des „Cyber-Totalitarismus“. Zusammen mit Technologiegiganten wie Meta schalteten diese russische Fernsehsender ab, wiesen russische Journalisten aus und beschränkten den Zugang zu russischen Internetseiten, sagte er.

Westlichen Regierungen und Medien warf er erneut vor, die Geschichte über Tötungen von Zivilisten in Butscha nahe Kiew durch das russische Militär fabriziert zu haben. Er behauptete, die Zivilisten seien an Verletzungen gestorben, die von Artilleriegeschossen verursacht worden seien, die mit veralteter Ausrüstung der ukrainischen Armee abgefeuert worden seien.

Baerbock zu Besuch in Butscha: „Man sieht die schlimmsten Spuren von Verbrechen“

Außenministerin Annalena Baerbock ist als erstes deutsches Regierungsmitglied nach Butscha gereist, um die Solidarität Deutschlands mit dem Land zu zeigen.

Roscoe wies die russischen Behauptungen einer „inszenierten Provokation“ in Butscha und eine angebliche Verantwortung der Ukraine für die toten Zivilisten zurück. Er verwies auf Satellitenaufnahmen, die belegen, dass Leichen für mehrere Wochen in Butscha lagen, als sich die Stadt unter russischer Kontrolle befand.

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RND/AP

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