„Bin unserem Obersten Befehlshaber unendlich dankbar“

Putin befördert Tschetschenen­führer Kadyrow zum Generaloberst

Wladimir Putin trifft Ramsan Kadyrow (Archivbild).

Wladimir Putin trifft Ramsan Kadyrow (Archivbild).

Der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat nach eigenen Angaben eine Beförderung zum Generaloberst erhalten. Das teilte er am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal mit. „Wladimir Wladimirowitsch hat mich persönlich darüber informiert und mir gratuliert“, schrieb er und meinte damit den russischen Präsidenten Putin.

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„Ich bin unserem Obersten Befehlshaber für die hohe Anerkennung meiner Verdienste unendlich dankbar“, so Kadyrow weiter. Der Tschetschene würde damit den dritthöchsten Dienstgrad der russischen Streitkräfte erhalten. Seinen Angaben zufolge ist das Dekret dazu bereits veröffentlicht worden. Eine Stellungnahme des Kremls ist noch nicht bekannt.

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Am Donnerstagmorgen bekräftigte Kadyrow erneut seine Solidarität mit dem russischen Präsidenten. Das tschetschenische Volk werde die Politik des Staatsoberhauptes überall auf der Welt voll und ganz unterstützen, schrieb er auf Telegram. Anlass war der 204. Jahrestag der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, zu dessen Feierlichkeiten ein Monument eingeweiht wurde.

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Aus Sicht des Kreml gelten die Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja nun als russisches Territorium.

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Kadyrow, der für seinen brutalen Führungsstil im muslimisch geprägten Tschetschenien im Nordkaukasus bekannt ist, hat sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine als einer der glühendsten Kriegsbefürworter hervorgetan. Er steht auch schon seit Langem im Ruf, russische Gesetze ohne Folgen für sich selbst zu umgehen.

Schon mehrfach kritisierte er nach russischen Niederlagen nicht zuletzt die militärische Führung seines Landes scharf und forderte weitreichende Konsequenzen. Kürzlich sprach er sich gar dafür aus, den Einsatz von Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft in Betracht zu ziehen.

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Tschetschenenführer will drei minder­jährige Söhne in Krieg schicken

Am vergangenen Montag verkündete der Tschetschenenführer, drei seiner minderjährigen Söhne in den Krieg gegen die Ukraine schicken zu wollen. Die zwischen 14 und 16 Jahre alten Jugendlichen Achmat, Selimchan und Adam seien bereit, ihre antrainierten Kampf­fertigkeiten nun bei der „militärischen Spezialoperation“ einzusetzen, schrieb Kadyrow auf Telegram. „Und ich scherze nicht. … Bald werden sie an die Front geschickt und werden sich an den schwierigsten Abschnitten der Kontaktlinie aufhalten.“ Dazu veröffentlichte er ein Video, das seine Söhne bei Schießübungen zeigt.

„Finde ich zynisch“: Militärexperte widerspricht Forderungen nach Ende von Waffenlieferungen

Brigadier Philipp Eder, der die Abteilung Militärstrategie beim österreichischen Bundesheer leitet, plädiert für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine.

RND/sf mit dpa

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