Zur Raketenabwehr: USA vereinbaren Waffenlieferung mit Taiwan

Taiwans AH-1W-Angriffshubschrauber schießen während der 36. Han-Kung-Militärübungen in Zentral-Taiwan Leuchtraketen ab. (Archivbild)

Taiwans AH-1W-Angriffshubschrauber schießen während der 36. Han-Kung-Militärübungen in Zentral-Taiwan Leuchtraketen ab. (Archivbild)

Taipeh. Taiwan hat eine geplante Waffenlieferung der USA im Umfang von 100 Millionen US-Dollar begrüßt. Das US-Außenministerium hatte zuvor den Verkauf von Ausrüstung und Programmen zur Verbesserung des Raketenabwehrprogramms der demokratischen Inselrepublik genehmigt.

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Der Sprecher des Präsidentenamtes in Taipeh hob am Dienstag hervor, dass es bereits die zweite Waffenlieferung der neuen Regierung von US-Präsident Joe Biden sei, was die „felsenfeste“ Unterstützung der USA demonstriere.

Die jüngste Vereinbarung mit den USA soll Taiwan helfen, sein bestehendes Luftverteidigungssystem beizubehalten sowie moderne Patriot-Flugabwehrraketen aus amerikanischer Produktion zu erwerben erwirbt. Das taiwanische Verteidigungsministerium bedankte sich bei den USA via Twitter für die Billigung des Deals.

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China betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik

Der Verkauf von Rüstungsgütern dürfte die kommunistische Führung Chinas verärgern, die Taiwan nur als Teil der Volksrepublik betrachtet und mit einer Eroberung droht. Die USA haben sich 1979 mit dem Taiwan Relations Act gesetzlich selbst dazu verpflichtet, Taiwans Verteidigungsfähigkeit zu unterstützen. Die Spannungen zwischen China und Taiwan haben sich in jüngster Zeit unter anderem dadurch verstärkt, dass zunehmend chinesische Kampfflugzeuge in Taiwans Identifikationszone zur Luftverteidigung (ADIZ) eindringen.

Zudem kommt die Vereinbarung zur Zeit der Olympischen Winterspiele in Peking, einem mit Nationalstolz aufgeladenen Großereignis, das aus Sicht einiger Beobachter im Nachgang zu einem chinesischen Versuch führen könnte, Taiwan mit Gewalt einzunehmen.

RND/dpa/AP

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