Zypern lehnt Boot mit Migranten ab - und verweist auf Coronavirus

Ein Boot mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer (Symbolfoto).

Ein Boot mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer (Symbolfoto).

Nikosia. Die zyprischen Behörden haben angesichts der Coronakrise ein Boot mit etwa 100 Migranten abgewiesen. Ein Polizeischiff habe sich am späten Freitagabend dem Migrantenboot genähert und den Mitfahrenden das Andocken verboten, teilte Polizeisprecher Christos Andreou der zyprischen Nachrichtenagentur am Samstag mit.

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Ihnen sei Essen, Wasser und Treibstoff angeboten worden und nach einer Weile seien sie davon gesegelt.

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Die Behördenmitarbeiter gaben als Begründung für das Anlegeverbot eine Anordnung der Regierung an. Danach wird Ausländern die Einreise nach Zypern aktuell verboten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

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Derweil teilte die türkisch-zyprische Polizei mit, ein Boot mit 175 Syrern an Bord sei in den frühen Morgenstunden auf der Halbinsel Karpas angekommen. Sie seien für medizinische Untersuchungen in einer Sporthalle untergebracht worden.

Die zyprische Regierung wirft der Türkei vor, insbesondere über den türkischen Norden der geteilten Mittelmeerinsel Migranten in die Republik Zypern zu schleusen.

RND/AP

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