Kate Winslet würde gern in altem Gefängnis mit Banksy-Werk auftreten

Die britische Schauspielerin Kate Winslet engagiert sich für den Künstlernachwuchs.

Die britische Schauspielerin Kate Winslet engagiert sich für den Künstlernachwuchs.

Reading. Die Schauspielerin Kate Winslet würde gern in dem alten Gefängnis im englischen Reading auftreten, das der Streetart-Künstler Banksy kürzlich mit einem neuen Werk verziert hat. Die 45-Jährige setzt sich mit einer Theatergruppe dafür ein, das kontroverse Gebäude in ihrer Heimatstadt westlich von London zu einem Kulturzentrum umgewandelt wird - und bot im BBC-Interview an, in diesem Fall bei der Eröffnung aufzutreten. „Ich bin begeistert, dass Reading einen Banksy hat“, sagte Winslet. „Ein legendärer Ort, der von Generation zu Generation weitergegeben wird, könnte genauso wertvoll sein wie die zentralen Theater in London.“

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Abgeseilt: Ein Kunstwerk, das einen ausbrechenden Häftling darstellt, ist an eine Wand eines ehemaligen Gefängnisses gemalt worden.

Abgeseilt: Ein Kunstwerk, das einen ausbrechenden Häftling darstellt, ist an eine Wand eines ehemaligen Gefängnisses gemalt worden.

Das vor Kurzem aufgetauchte, in schwarz-weiß gehaltene Bild auf der Mauer des alten Gefängniskomplexes zeigt einen Mann in Sträflingskleidung, der sich an einem zusammengeknoteten Strick abseilt. Ganz unten ähnelt das improvisierte Seil einem langen Stück Papier, an dessen Ende eine Schreibmaschine baumelt. Banksy bekannte sich mit einem Video auf seinem Instagram-Kanal zu dem Werk. Es wird gemutmaßt, dass die Figur dem berühmten Schriftsteller Oscar Wilde ähneln soll, der zu Lebzeiten zeitweise in Reading inhaftiert war.

Winslet hat das Schauspielern in Kirchen und Turnhallen gelernt

Die ehemalige Haftanstalt, die erst 2014 geschlossen wurde, stammt noch aus viktorianischer Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Justizministerium, dem das Gebäude gehört, soll derzeit über den weiteren Umgang mit dem Werk in Reading beratschlagen.

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Winslet („Titanic“) setzt sich für ein Kulturzentrum in dem Gebäude ein, um für lokale Nachwuchskünstler und Schauspieler aus weniger privilegierten Familien einen Ort zum Lernen und Proben zu schaffen. Sie selbst habe das Schauspielern in Kirchen und Turnhallen gelernt.

dpa/RND

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