Ihm drohen sieben Jahre Haft

Corona-Fälle: Fortsetzung des Prozesses gegen Boris Becker verschoben

Boris Becker und seine Freundin Lilian de Carvalho Monteiro auf dem Weg zum Gerichtssaal in London.

Boris Becker und seine Freundin Lilian de Carvalho Monteiro auf dem Weg zum Gerichtssaal in London.

London. Die für Mittwoch geplante Fortsetzung des Prozesses gegen Boris Becker wegen mutmaßlicher Falschangaben im Insolvenzverfahren wird verschoben. Grund dafür sind zwei Corona-Fälle in der Jury. Das Verfahren soll nun am Montag um 14 Uhr (15 Uhr deutscher Zeit) fortgesetzt werden.

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Ursprünglich waren Mittwoch und Donnerstag als Prozesstage angesetzt gewesen. Bereits zum Prozessauftakt in der vergangenen Woche hatten die derzeit hohen Corona-Infektionszahlen in England das Verfahren beeinträchtigt, da der Insolvenzverwalter Mark Ford, ein Hauptzeuge der Anklage, an einer Covid-19-Erkrankung litt.

In dem Strafprozess wird Becker vorgeworfen, während seiner Insolvenz Vermögensbestandteile nicht angegeben zu haben, darunter mehrere Tennistrophäen und Auszeichnungen, aber auch Immobilien. Insgesamt umfasst die Anklage 24 Punkte. Becker könnten theoretisch bis zu sieben Jahre Haft drohen. Zu Beginn der Woche hatte der 54-Jährige erstmals vor Gericht ausgesagt und betont, finanzielle Fragen stets seinen Beratern überlassen und auch keine Verträge gelesen zu haben.

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RND/nis mit dpa

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