Kalifornien: Viele Touristenziele wegen Waldbrandgefahr gesperrt

Zahlreiche Straßen in Kalifornien, wie hier der Highway 138 in Yucaipa, sind wegen der Waldbrände in dem US-Budnesstaat gesperrt.

Zahlreiche Straßen in Kalifornien, wie hier der Highway 138 in Yucaipa, sind wegen der Waldbrände in dem US-Budnesstaat gesperrt.

San Francisco. Wegen extremer Waldbrandgefahr sind in Kalifornien zahlreiche Nationalforste für Besucher gesperrt worden. Betroffen sind beliebte Touristenziele wie der für seine Mammutbäume bekannte Sequoia National Forest und der Raum um Mount Whitney (4421 Meter), den höchsten Berg in den USA außerhalb Alaskas.

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Brandgefahr in Kalifornien verschärft

Die Sperrung trat am Montagabend (Ortszeit) in Kraft, wie die Forstbehörde mitteilte. Extreme Hitze, Trockenheit und Wind würden die Brandgefahr verschärfen. Die Sperrung sei notwendig, um durch Menschen verursachten Feuern vorzubeugen.

Am Wochenenden waren mehr als 200 Urlauber mit Hubschraubern von einem Campingplatz im brennenden Sierra National Forest in Sicherheit gebracht worden. Die Zufahrtsstraße in der Region war nicht mehr befahrbar. Die Flammen des sogenannten Creek Fire im Bezirk Fresno hatten sich bis Montag auf über 318 Quadratkilometer ausgebreitet, wie die Brandschutzbehörde CAL Fire mitteilte. Fast 1000 Feuerwehrleute kämpften mit Unterstützung mehrerer Löschhubschrauber in dem schwer zugänglichen Waldgebiet gegen die Flammen an.

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In den vergangenen Wochen waren Hunderte Brände in dem Westküstenstaat durch Blitze ausgelöst worden. Bei starker Hitze loderten am Wochenende auch in Südkalifornien neue Feuer auf.

Waldbrände schon jetzt verheerender als im Jahr 2018

In diesem Jahr seien in Kalifornien schon mehr als 8000 Quadratkilometer Land abgebrannt, teilte die Brandschutzbehörde am Montag mit. Dies entspricht etwa der halben Fläche Schleswig-Holsteins. Die Zerstörung übersteigt jetzt schon die gesamte Brandfläche des Jahres 2018, als in Kalifornien ebenfalls viele Waldbrände wüteten.

RND/dpa

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