Deutschland

Kurzurlaub in Norddeutschland: Das sind die 6 schönsten Orte

Strandkörbe stehen am Strand von St. Peter-Ording.

Strandkörbe laden nicht nur in St. Peter-Ording zum Entspannen ein: Viele Orte an Nord- oder Ostsee sind perfekt für einen Kurzurlaub.

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Warum für einen Kurzurlaub gleich in den Flieger steigen, wenn Deutschland verträumte Landschaften, einsame Strände, Orte voller Kultur und Geschichte sowie Gegenden zur Erholung bietet. Gerade Norddeutschland eignet sich hervorragend für einen Kurzurlaub, bei dem Reisende weder auf Badespaß noch Kultur verzichten müssen.

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Die Landschaft St. Peter-Ordings erleben, durch Flensburg flanieren, die Spuren deutsch-dänischer Geschichte erkunden oder das ehemals schwedische Wismar entdecken: Wir zeigen dir, welche Orte in Norddeutschland sich besonders gut für einen Kurzurlaub eignen.

Eine Familie mit Kindern auf einem Karussell.

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1. Die Landschaft St. Peter-Ordings

Ein endlos wirkender Sandstrand, hohe Dünen, Ebbe und Flut sowie die wilden Wellen der Nordsee: St. Peter-Ording ist ein Ort in Nordfriesland, dessen Schönheit viele Besuchende anlockt. Der zwölf Kilometer lange Strand sorgt trotzdem dafür, dass Urlauberinnen und Urlauber Platz finden, um Drachen steigen zu lassen, sich den Wind um die Ohren wehen zu lassen oder zum Badespaß in die Wellen zu springen.

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Im Ortsteil der Gemeinde, St. Peter Bad, führt eine 1095 Meter lange Seebrücke vom Deich bis zu dem Pfahlbau „Arche Noah“. Der Pfahlbau steht bei Ebbe im Sand, bei Flut unter Wasser. An den Vorplatz der Seebrücke schließt sich eine Strandpromenade an, auf der Besucherinnen und Besucher unter anderem ein Biotop erleben können.

Hohe Dünen und eine karge Landschaft: St. Peter-Ording verfügt über einen rauen Nordseecharme. Vom Pfahlbau und der Seebrücke aus kann man die Gezeiten bei jedem Wetter erleben und hat einen Weitblick über die wilden Wellen der Nordsee.

Hohe Dünen und eine karge Landschaft: St. Peter-Ording verfügt über einen rauen Nordseecharme. Vom Pfahlbau und der Seebrücke aus kann man die Gezeiten bei jedem Wetter erleben und hat einen Weitblick über die wilden Wellen der Nordsee.

Wer seinen Kurzurlaub in St. Peter-Ording noch ein wenig abwechslungsreicher gestalten möchte, kann auch die Dünen-Therme, die ebenfalls direkt am Strand gelegen ist, besuchen. Sie wird mit Nordseewasser, verteilt auf über 1000 Quadratmeter Wasserfläche, betrieben.

Durch die großen Panoramafenster können Urlauberinnen und Urlauber so bei jedem Wetter einen Blick auf Strand, Dünen und Nordsee erhaschen. St. Peter-Ording ist mit dem Zug oder Auto gut zu erreichen und liegt westlich zwischen Flensburg und Hamburg.

2. Eckernförde: Kleinstadtflair genießen

Die Eckernförder Bucht ist perfekt für einen Kurzurlaub geeignet, wenn Reisende die Abwechslung zwischen Aktivitäten, Kultur, Bummeln und Bildung erleben wollen. Denn am Eckernförder Strand ist mehr möglich, als nur in der Ostsee zu schwimmen. Am Ostseeinfocenter können Wochenendgäste Führungen über den Strand und an der Steilküste miterleben. Außerdem gibt es dort ein Meerwasseraquarium mit heimischen Meeresbewohnern wie Seehasen, Aaalmuttern oder Seesternen und einen Erlebnistunnel mit Quallen und Seenelken zu sehen.

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Wer eher an der Geschichte des Ortes interessiert ist, kann sich über Eckernförde als alten Fischereistandort im Museum „Alte Fischräucherei“ informieren. Fangfrischen Fisch können Besucherinnen und Besucher auf dem traditionellen Fischmarkt am ersten Sonntag im Monat erstehen. Die Altstadt lädt zum Schlemmen und Shoppen in maritimem Flair ein.

Blick auf den Hafen von Eckernfoerde bei Sonnenschein.

Eckernförde hat eine lange Geschichte mit dem Fischfang. Der Hafen bietet einen historischen Blick auf die Kleinstadt an der Ostsee.

In der näheren Umgebung können aktive Reisende aus zwölf Wanderrouten zwischen Kiel und Eckernförde wählen. Eckernförde ist mit dem Auto oder Zug zum Beispiel von Kiel, Flensburg oder Hamburg gut zu erreichen.

3. Das „Neuschwanstein des Nordens“ in Schwerin

Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern ist mit knapp unter 100.000 Einwohnern die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands und die einzige, die keine Großstadt ist. Aber gerade die Mischung aus städtischem Trubel und nordischer Gemütlichkeit macht Schwerin attraktiv für einen Kurzurlaub in Norddeutschland.

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Besonders sehenswert ist das Schweriner Schloss, das auch als „Neuschwanstein des Nordens“ bezeichnet wird. Es liegt auf der Schlossinsel im Stadtzentrum und gehört mit den einstigen Herzogschlössern von Güstrow, Ludwigslust und Neustrelitz zu den Hauptresidenzen in Mecklenburg. Während der Bundesgartenschau 2009 wurden die das Schloss umgebenden, repräsentativen Gartenanlagen rekonstruiert und neu angelegt. In diesen lässt sich bei einem Kurzurlaub wunderbar wandeln.

Blick auf das Schweriner Schloss mit Garten- und Teichanlage davor.

Das Schweriner Schloss wird wegen seiner Schönheit oft „Neuschwanstein des Nordens“ genannt. Die Sehenswürdigkeit bietet einen guten Ausgangspunkt für einen Kurzurlaub in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Schwerin lässt sich nicht nur zu Fuß, sondern auch vom Wasser aus erkunden: Die Weisse Flotte fährt ab März mehrmals täglich vom Schloss los, unterwegs kann zu- oder abgestiegen werden. Außerdem ist Schwerin auch von Ateliers, Werkstätten und Galerien geprägt, die zum Beispiel an Pfingsten die Türen für Besucher und Besucherinnen öffnen.

4. Friedrichstadt: Das kleine Amsterdam des Nordens

Sehnsucht nach Grachten und typisch holländischen Häusern mit steilen Treppengiebeln und malerischen Gassen? Dafür musst du nicht nach Amsterdam reisen, eine holländische Kleinstadt kannst du auch bei einem Kurzurlaub in Schleswig-Holstein entdecken: Friedrichstadt.

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Holländische Religionsflüchtlinge gründeten die Stadt 1621 in Nordfriesland. Friedrichstadt ist heute deutsch, war aber lange auch dänisch und trägt somit Einflüsse dieser drei Länder in sich. Selbst auf eine Grachtenfahrt müssen Reisende im Kurzurlaub dort nicht verzichten: Zwei Reedereien bieten einstündige Touren in offenen und überdachten Booten an, auf denen Passagierinnen und Passagiere noch mehr Geschichten und Anekdoten über die nordfriesische Stadt erfahren können.

Blick auf Häuser in Friedrichstadt, die aufgrund ihrer Dachgiebel an holländische Bauten erinnern.

Friedrichstadt erinnert mit seinen Dachgiebeln und Grachten an Holland. Wegen der Mischung aus Stadt und Wasser ist die nordfriesische Stadt eine schöne Destination für einen Kurzurlaub.

Die Wasserwege können aktive Urlauberinnen und Urlauber auch mit Motor- und E-Booten, paddelnd mit dem Kanu oder beim Stand-up-Paddling erkunden. Das Stadtzentrum selbst liegt auf einer künstlichen Insel. Friedrichstadt hat auch einen Bahnhof und lässt sich deshalb sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto gut erreichen.

5. Wismar: Schwedischer Einfluss, gotische Kirchen und Nähe zur Ostsee

Ein Kurzurlaub in Wismar hat viel zu bieten: vom Geschichtserlebnis bis zur Ostseeerholung. Von 1648 bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern nämlich unter schwedischer Herrschaft, wovon das schwedische Viertel in Wismar heute noch zeugt. Das Gasthaus „Alter Schwede“ in einem der ältesten Bürgerhäuser der Altstadt spielt auf die Geschichte der heute deutschen Stadt an. In der Altstadt sind noch einige weitere typische Treppengiebel der Bürgerhäuser in bunten Farben zu sehen.

Die größte Attraktion ist ein Pavillon, der jahrhundertelang als Trinkwasserquelle diente. Durch ein mittelalterliches Wassertor gelangen Reisende zum „Alten Hafen“. Dort können Urlauberinnen und Urlauber Fischbrötchen direkt vom Kutter kaufen. Doch auch die Ostseeerholung kommt bei einem Kurzurlaub in Wismar und Umgebung nicht zu kurz: In der Wismarer Bucht liegt der Badeort Zierow mit Naturstrand, in der Nähe gibt es in der „Weissen Wieck“ auch einen Sandstrand mit sehr flachem Wasser, der sich besonders für Familien mit Kleinkindern eignet.

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Die Altstadt von Wismar erstrahlt im Sonnenschein.

Die Altstadt von Wismar weist noch einige Bürgerhäuser mit Dachgiebeln auf. Besonders charakteristisch ist der Trinkbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt.

Außerdem ist über den Damm oder per Schiff von Wismar auch die Insel Poel zu erreichen, auf der Reisende die frische Seeluft genießen und das Inselmuseum besuchen können. Wismar liegt zwischen Schwerin, Rostock und Hamburg und ist damit leicht für Reisende aus allen Richtungen zu erreichen.

6. Flensburg: Ostsee, urige Kneipen und skandinavischer Einfluss

Wer noch mehr Sehnsucht nach Skandinavien hat, aber lieber einen Kurzurlaub in Deutschland machen möchte, für den ist auch Flensburg eine gute Wahl. Nirgendwo in Norddeutschland ist der skandinavische Einfluss wohl erkennbarer als in der Grenzstadt Flensburg.

Jeder fünfte der knapp 93.000 Einwohnerinnen und Einwohner bekennt sich zur dänischen Minderheit und so gut wie überall in der Stadt ist neben Deutsch auch Dänisch zu hören. Es gibt unter anderem ein dänisches Gymnasium und eine dänische Bibliothek. Im historischen Stadthafen und im Schifffahrtsmuseum kommen Bootsliebhaberinnen und -liebhaber auf ihre Kosten, die Innenstadt lädt zum Shopping ein und wer Sehnsucht nach Meer hat, für den liegt das Ostseebad Flensburg in unmittelbarer Nähe, aber auch das Strandbad Wassersleben ist von Flensburg aus gut erreichbar.

Blick auf den historischen Stadthafen von Flensburg, in dem mehrere Schiffe vor Anker liegen.

Flensburg hat für Schiffsliebhaber einiges zu bieten. Vom historischen Stadthafen bis zum Schifffahrtsmuseum.

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Auch Schloss Glücksburg liegt nicht weit weg und gehört zu den Must-sees. Reisende, die ihren Kurzurlaub in Flensburg mit einem Dänemark-Trip verbinden wollen, müssen nur die Stadtgrenze gen Norden überqueren.

Mehr Inspiration gesucht? Tipps für alle Top-Reiseziele findest du beim reisereporter.

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