Lockdown in Österreich: Skigebiete offen - aber Deutsche sind unerwünscht

In den Gondeln in den österreichischen Skigebieten gilt die Pflicht, eine FPP2-Schutzmaske zu tragen.

In den Gondeln in den österreichischen Skigebieten gilt die Pflicht, eine FPP2-Schutzmaske zu tragen.

Wien. Erst Anfang Dezember durften Schulen und Geschäfte in Österreich wieder öffnen – nun geht das Land ab dem heutigen 26. Dezember erneut in einen Lockdown. Laut dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz seien die Corona-Zahlen zwar stabil, aber ein exponentielles Wachstum wieder möglich. Daher gelten ab dem 2. Weihnachtstag wieder ganztägige Ausgangsbeschränkungen. Nur zum Arbeiten, dem Stillen der Grundbedürfnisse, zum Helfen anderer oder zum Sport machen dürfen die Menschen ihr Zuhause verlassen. Geschäfte, Friseure und andere körpernahe Dienstleister werden wieder geschlossen.

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Outdoor-Sportstätten bleiben weiterhin unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen geöffnet, ebenso wie die Skipisten für den Wintersport. Da die Lifte besonders sensible Zonen sind, müssen die Skifahrer unter anderem den Mindestabstand einhalten und FFP2-Masken tragen. Außerdem habe man detaillierte Sicherheitskonzepte erarbeitet – regelmäßige Desinfektion der Kabinen würden zu den Standardregelungen dazugehören.

Quarantänepflicht und geschlossene Hotels: Skiurlaub für Deutsche nahezu unmöglich

Für Deutsche wird der Skiurlaub im Nachbarland aber dennoch quasi unmöglich - denn Österreich hat Vorkehrungen getroffen. Hotels und Gastronomie bleiben bis 18. Januar geschlossen - und um Tagestourismus aus den Nachbarstaaten zu untersagen, gilt in Österreich eine Quarantänepflicht nach Einreise. Wer aus einem Land mit einem Inzidenzwert von 100 oder mehr kommt, muss sich zehn Tage isolieren. Deutschland liegt mit 172 (Stand 26.12.) weit darüber.

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Selbst ab dem 18. Januar, wenn Geschäfte, Hotels und Gastronomie wieder öffnen dürfen, gelten Auflagen. So ist ein negativer Corona-Test notwendig. Dafür bietet das Land vorher Massentests an. „Wer sich nicht testen lassen will, kann beispielsweise Tourismusangebote und Gastronomie erst ab dem 24. Januar frei nutzen“, so Kurz in einer Pressekonferenz, in der der dritte Lockdown verkündet wurde.

RND/bv/msk

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