von daniel kultau LANDKREIS

Es läuft wie am Schnürchen

Dennis Kleiber (rechts) und der FC Hevesen müssen am Sonntag in Hevesen antreten. Der SV Engern reist zum Top-Spiel nach Lauenhagen.

Dennis Kleiber (rechts) und der FC Hevesen müssen am Sonntag in Hevesen antreten. Der SV Engern reist zum Top-Spiel nach Lauenhagen.

von daniel kultau LANDKREIS. An der Tabellenspitze. Hat sich währenddessen ein Fünfkampf um die Meisterschaft und den Aufstieg rauskristallisiert. Das Spitzenspiel steigt am Wochenende in Lauenhagen, wo der Viertplatzierte, die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen den Tabellendritten SV Engern empfängt.

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SV Engern:

Beim SV Engern läuft es seit Wochen wie am Schnürchen. In der Kreisliga ist das Team von Trainer Wilhelm Sieker seit inzwischen elf Spielen ungeschlagen und hat sich so auf Rang drei geschlichen. Am Dienstag konnte das Team darüber hinaus auch noch dein Einzug ins Kreispokalfinale feiern. „Je länger die Serie anhält, desto mehr sprechen wir über den Aufstieg. Wir haben allerdings keinen Druck. Ich sehe Hagenburg und Rinteln am Ende der Saison ganz oben.“, gibt sich Sieker bescheiden. Für das Topspiel gegen die FSG hat er alle Mann an Bord.

FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen:

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Die Vorzeichen bei der FSG sehen eigentlich gut aus. Der Rückstand auf den Spitzenreiter aus Sachsenhagen beträgt nur fünf Punkte, bei drei weniger gespielten Partien. Trainer Michael Treichel sieht das allerdings ganz anders. „Aufgrund unseres schmalen Kaders ist das ein absoluter Nachteil“, ist sich Treichel sicher. Auch am Sonntag muss er auf die verletzten Stanislav Gutsch und Steffen Hillmann verzichten. Der Einsatz von Torwart Dennis Treichel ist auch noch fraglich. Er hat sich am Dienstag im Nachholspiel einen Kapselriss zugezogen.

MTV Rehren A/R:

In Rehren geht man gelassen in die nächsten Spiele. Nach oben geht nichts mehr und nach unten muss sich der MTV auch keine Sorgen mehr machen. „Wäre der miserable April mit nur einem Punkt gegen Möllenbeck nicht gewesen, würde ich ein positiveres Fazit ziehen.“, sagte Trainer Sandy Röhrbein. Am Wochenende gehts jetzt zum Tabellenführer nach Sachsenhagen. „Wir werden voll auf Sieg spielen. Wir wissen, was Sachsenhagen kann und wo sie Probleme haben. Das wollen wir ausnutzen“, gibt Röhrbein die Marschroute vor. Personell muss er in die Trickkiste greifen, denn viele Spieler sind verletzt, angeschlagen oder fehlen gelbgesperrt.

SC Rinteln:

„Nach der Niederlage gegen Niedernwöhren haben wir den Aufstieg abgehakt“, gibt SC-Trainer Uwe Oberländer überraschend zu Protokoll. Überraschend, weil der SC mit drei Punkten Rückstand und einem Spiel weniger auf Rang zwei der Tabelle steht. „Sollten uns die Konkurrenten allerdings etwas anbieten, werden wir da sein. Das habe ich auch meiner Mannschaft gesagt“, fügt Oberländer hinzu. Ihn trübt vor allem die Aussicht, dass viele Konkurrenten noch Nachholspiele haben und im Erfolgsfall an den Weserstädtern vorbeiziehen würden. Möchte der SC im Aufstiegsrennen bleiben, muss am Sonntag gegen den TuS Lüdersfeld ein Sieg her. „Lüdersfeld ist eine kampfstarke Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Wir wollen die Punkte aber bei uns behalten.“, so der SC-Trainer. Latif Kiki und Serdar Akgün fehlen gelbgesperrt.

SC Auetal:

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Der SC Auetal hat den Fokus für den Rest der Saison verschoben. „Der Zug nach oben ist nach der Niederlage in Rinteln abgefahren. Wir müssten jetzt schon jedes Spiel gewinnen und auf Fehler der Konkurrenten hoffen“, sagt SC-Trainer Marco Gregor. Die Chance auf eine erfolgreiche Saison besteht aber weiterhin, denn durch den Sieg unter der Woche gegen den SC Stadthagen steht der SC Auetal im Kreispokalfinale. Gegen das sieglose Tabellenschlusslicht aus Möllenbeck sind die drei Punkte trotz angeschlagener Spieler fest eingeplant. Gute Neuigkeiten gibt es vom verletzten Kapitän Tobias Feldmann. „Er ist zurück im Aufbautraining und wir wünschen uns, dass er bis zum Pokalfinale wieder fit sein wird“, hofft Gregor. Das Finale soll am 16. Juni beim SC Auetal stattfinden. TSV Hagenburg:

Die Seeprovinzler sind seit sieben Spielen ungeschlagen, die letzte Niederlage (2:4) gab es am 27. März im Nachholspiel – beim FC Hevesen. „Das ist ein kampfstarker Gegner“, weiß TSV-Trainer Felix Dyck. Während die Gäste den Klassenerhalt fast sicher in der Tasche haben, spielen die Hagenburger noch um den Aufstieg mit. Mit 46 Punkten hat sich der TSV eine gute Ausgangslage erarbeitet. „Die nächsten Wochen werden mit den vielen Spielen hart. Aber wir wollen die Serie ausbauen und freuen uns sehr auf das Spiel“, sagt Dyck. dak, uk

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