French Open: Mladenovic, Nadal und Djokovic weiter

Ohne Probleme meisterte Novak Djokovic seine Achtelfinal-Hürde.

Ohne Probleme meisterte Novak Djokovic seine Achtelfinal-Hürde.

Paris. Die Kristina-Mladenovic-Festspiele bei den French Open gehen weiter. Der französische Publikumsliebling schaltete am Sonntag in Paris auch Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza aus und zog beim Heim-Grand-Slam damit erstmals ins Viertelfinale ein. Mladenovic setzte sich auf dem Court Suzannne Lenglen mit 6:1, 3:6, 6:3 durch und lässt die Franzosen damit weiter vom ersten Heimsieg seit 17 Jahren träumen. Im Jahr 2000 gewann Mary Pierce als letzte französische Tennisspielerin den Titel im Stade Roland Garros.

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„Es fühlt sich unglaublich an“, sagte Mladenovic nach ihrem Erfolg mit tränenerstickter Stimme. Die Zuschauer in der zweitgrößten Arena feierten die 24-Jährige lautstark und ließen schon während der Partie die La-Ola-Welle durch das Stadion schwappen. Immer wieder hallten „Kiki, Kiki“-Rufe durch die traditionelle Arena.

Muguruza verließ dagegen tief enttäuscht den Court, hatte sie nach bislang starken Leistungen doch auf eine Titelverteidigung in Paris gehofft. Doch gegen Mladenovic leistete sich die Spanierin zu viele leichte Fehler und konnte auch von den 16 (!) Doppelfehlern der Französin nicht profitieren. Zudem beklagte sich Muguruza über die einseitige Atmosphäre. „Es war verdammt schwer auf dem Court heute. Ich hätte mir in einigen Phasen mehr Respekt gewünscht“, sagte die Spanierin, die während der Pressekonferenz plötzlich anfing zu weinen und diese für einige Minuten unterbrechen musste.

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Mladenovic trifft auf Bacsinszky

Mladenovic trifft im Viertelfinale nun auf Timea Bacsinszky. Die Schweizerin setzte sich überraschend gegen Venus Williams aus den USA mit 5:7, 6:2, 6:1 durch.

Bei den Herren stürmt derweil Rafael Nadal weiter unaufhaltsam durch das Turnier. Einen Tag nach seinem 31. Geburtstag setzte sich der Spanier gegen seinen Landsmann Roberto Bautista Agut klar mit 6:1, 6:2, 6:2 durch und ist in Paris damit in diesem Jahr noch ohne Satzverlust. Auf dem Weg ins Viertelfinale gab Nadal in seinen bislang vier Partien lediglich 20 Spiele ab. Gegen Bautista Agut benötigte er 2:06 Stunden für seinen ungefährdeten Erfolg.

Nadal steht zum elften Mal bei seinem Lieblingsturnier im Viertelfinale. Er strebt in der französischen Hauptstadt den zehnten Titel, La Décima, an. „Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie ich hier bislang spiele“, sagte Nadal. „Aber jeder Tag ist ein anderer Tag und ich werde wieder bereit sein müssen.“ Im vergangenen Jahr hatte Nadal vor seinem Drittrunden-Match wegen einer Verletzung am Handgelenk aufgeben müssen. „Deshalb bin ich einfach glücklich, dass ich gesund bin und gutes Tennis spiele.“

Djokovic meistert Achtelfinal-Hürde souverän

Im Kampf um den Halbfinal-Einzug trifft der Mallorquiner am Dienstag auf seinen Landsmann Pablo Carreno Busta. Der Spanier rang den an Nummer fünf gesetzten Kanadier Milos Raonic in 4:17 Stunden mit 4:6, 7:6 (7:2), 6:7 (6:8), 6:4, 8:6 nieder. Ohne Probleme meisterte Novak Djokovic seine Achtelfinal-Hürde. Der Serbe gewann gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas mit 7:6 (7:5), 6:1, 6:3 und trifft jetzt auf Dominic Thiem. Der Österreicher knüpfte an seine bislang starken Leistungen an und ließ dem Argentinier Horacio Zeballos beim 6:1, 6:3, 6:1 nicht den Hauch einer Chance.

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Von RND/dpa

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