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Irrtümer und Missverständnisse

Tobias Versick (links) und der VfL Bückeburg bleiben am Heeßeler SV hängen.

Tobias Versick (links) und der VfL Bückeburg bleiben am Heeßeler SV hängen.

Trainer Torben Brandt war nach Spielschluss bedient. „Uns fehlt die Lockerheit und Überzeugung“, stellte er fest. Und: „Für mehr als das Mittelfeld kommen wir derzeit nicht in Betracht.“

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Damit fasste er die wichtigsten Fakten des Spiels zusammen. Das Bückeburger Spiel war nämlich besonders in der zweiten Halbzeit von Irrtümern, Missverständnissen und falschen Laufwegen durchsetzt. Auch hinten wackelten die Platzherren bedenklich. Der erste Treffer des HSV aus Burgdorf in der 15. Minute hatte an der Grundlinie seinen Ursprung. Rodi Hezo schlängelte sich durch und gab den Ball herein. Paul-Luis Hilzendeger musste einem Meter vor dem Tor nur noch seinen Fuß spendieren. Die VfL-Abwehr war staunender Zuschauer. Als dann aber der VfL Bückeburg nur drei Minuten später mit dem 1:1-Ausgleich antwortete, schien es gar nicht schlecht auszusehen für die Gastgeber. Der Treffer entstand aus einer genialen Einzelleistung von Alexander Bremer und täuschte darüber hinweg, dass im Zusammenspiel nur wenig ging. Bremer quirlte sich an der Strafraumkante geschickt in den Gegner hinein. Sein Schuss war nicht hart, aber platziert. Es war ein Treffer aus dem Nichts.

Erstaunlich war, dass es der VfL Bückeburg immer wieder mit hohen Bällen versuchte, bei denen die Heeßeler Abwehrhünen dankbare Abnehmer waren. Die Gastgeber leisteten sich in der 21. Minute hinten die nächste Fehlerkette. Beim Vorstoß von Yusuf-Islam Akdas stand die Abwehr nur Spalier, sein Schuss senkte sich gemächlich zum 2:1 ins lange Eck.

Bückeburg hatte mit dem Pfostentreffer beim Pressschlag von Marcel Buchholz kurz vor der Pause zumindest noch eine gefährliche Szene.

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Nach dem Wechsel war auch damit Schluss. Das Bemühen war da, aber die Ausführung meist schon im Ansatz im Mittelfeld miserabel. Wenn überhaupt mal was ging, dann über Tobias Versick auf der rechten Angriffsseite. „Eine Übermannschaft war Heeßel nur wirklich nicht“, fand Brandt. „Aber von uns kam nach der Pause keine Reaktion.“ Glücklich war dagegen Gästetrainer Pascal Preuß. „Wir gewannen verdient, weil der VfL Bückeburg mit unserem Fünfer-Mittelfeld nicht klar kam“, freute er sich. VfL:

Pöhler, Abram, Werner (28. P. Könemann), Buchwald (60. Hartmann), Bremer, Tobias Versick, Buchholz, Kummert, Othmer (60. Völkening), Schröder, Fischer.

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