Kerber und Co. müssen gegen die Ukraine ran

Ist beim Abstiegsendspiel gegen die Ukraine dabei: Angelique Kerber.

Ist beim Abstiegsendspiel gegen die Ukraine dabei: Angelique Kerber.

London. Nach dem Debakel auf Hawaii haben die deutschen Tennis-Damen für die Abstiegsrelegation im Fed Cup eine knifflige Aufgabe erwischt. In einem Heimspiel treffen die zweifache Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber und ihre Teamkolleginnen am 22. und 23. April auf die Ukraine. Das ergab am Dienstag die Auslosung am Sitz des Weltverbandes in London.

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Zusage von Kerber

„Die Ukraine ist mit Jelina Switolina als Nummer eins sehr gefährlich, aber wir freuen uns natürlich auf das Heimspiel“, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner, die dann wieder auf ihre Nummer eins setzen kann: „Angelique Kerber hat mir bereits ihre Zusage für die Fed-Cup-Relegationspartie gegeben.“

Wo und auf welchem Belag die deutsche Auswahl den Verbleib in der Weltgruppe der besten acht Nationen sichern soll, gab der Deutsche Tennis Bund (DTB) noch nicht bekannt. Stuttgart gilt als Option, weil dort im Anschluss das beliebte WTA-Turnier ausgetragen wird.

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Gegen die Weltranglisten-13. Switolina weist Kerber zwar eine Bilanz von fünf Siegen zu vier Niederlagen auf. Die vergangenen beiden Partien - darunter zu Saisonbeginn in Brisbane - hat sie aber verloren. Vermeintlich noch schwierigeren Gegnern ging die deutsche Auswahl aus dem Weg, weil sie für die Relegation gesetzt ist.

Eklat um falsche Nationalhymne

Den lange erhofften Fed-Cup-Triumph hatten die deutschen Damen nach dem Eklat um die falsche Nationalhymne und dem Ausfall der verletzten Julia Görges schon nach der ersten Runde auf Hawaii abhaken müssen. Ohne Kerber enttäuschte das Team am vergangenen Wochenende sportlich.

Mit 0:4 mussten sich Andrea Petkovic, Laura Siegemund, Görges und Carina Witthöft Gastgeber USA geschlagen geben. Vor allem Petkovic erfüllte die Hoffnungen nicht. Gleich im Anschluss hatte Rittner vor einer „sehr, sehr schwierigen Relegation“ gewarnt.

Kerber war nicht mit nach Hawaii gereist, um sich auf das WTA-Turnier in Doha in dieser Woche vorzubereiten und um rechtzeitig dort einzutreffen. Die 29-Jährige hatte aber angekündigt, beim zweiten Fed-Cup-Termin in diesem Jahr wieder dabei sein zu wollen.

Auch 2016 hatten die Tennis-Damen nach einer Auftaktniederlage gegen die Schweiz erst in der Relegation den Verbleib in der Weltgruppe geschafft. Damals siegten sie in Rumänien.

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Von dpa/RND/zys

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