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Konsequent umsetzen

Rainer Neumann-Buchmeier gibt die klaren Regeln aus.

Rainer Neumann-Buchmeier gibt die klaren Regeln aus.

Endlich wieder Bier und Bratwurst und ein richtiger Kick. Die fußballerische Wertschöpfung aus der Partie des TSV Eintracht Bückeberge gegen den Kreisligisten SC Auetal (Anstoß 19.30 Uhr) wird nach langer Pause überschaubar sein. Es ist vielmehr ein Test, die Corona-Vorgaben der Behörden und des Niedersächsischen Fußballverbandes bestmöglich umzusetzen. „Es ist auch viel Vorfreude dabei“, sagt Rainer Neumann-Buchmeier, Vorstandssprecher der gastgebenden Eintracht.

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Der TSV-Chef hat als Corona-Beauftragter des Gesamtvereines derzeit anstrengende Tage, sich dabei knietief in die Materie eingelesen und mit seinen Mitstreitern Hygiene-Konzepte entwickelt. „Wir stehen ständig mit der Stadt, der die Anlage ja gehört, im Austausch.“ Heute wird es im Waldstadion die drei geforderten Zonen geben. Das sind die Umkleidekabinen für die Mannschaften und Schiedsrichter, dann das Spielfeld und die Zone für die Zuschauer. Flatterbänder und Hygienespender stehen bereit, auch Hinweisschilder werden aufgehängt - der Aufwand ist enorm. „Aber wir tun das gern.“

Neumann Buchmeier erwartet aber auch großes Interesse, allerdings weniger aus sportlicher Sicht. „Ich würde mir als Vereinsvertreter auch anschauen wollen, wie die Vorgaben umgesetzt werden“, sagt er. Allerdings werden nicht mehr als 50 Zuschauer auf die Anlage gelassen. „Es sind zwar mehr erlaubt, aber dann müssten wir Sitzplätze anbieten und von jedem die Kontaktdaten aufnehmen. Das wollen wir beim ersten Mal nicht“, erklärt der TSV-Sprecher. Es sei so schon Aufwand genug. Auf Gnade brauchen die Fans nicht zu hoffen. Wer als 51. Zuschauer kommt, bleibt draußen. „Wir werden das konsequent umsetzen.“

Von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern müssen die Daten aber erfasst und drei Wochen aufgehoben werden. „Das bleibt allerdings bei uns unter Verschluss“, sagt Neumann-Buchmeier. Im Vorfeld habe man sich mit den Gästen aus dem Auetal darüber verständigt, dass die Eintracht aus der 1. Kreisklasse vier Auswechselspieler stellen darf, der klassenhöhere SCA drei. Hintergrund ist, dass nur 30 Personen auf dem Spielfeld sein dürfen. 29 Spieler und der Schiedsrichter, Stefan Krause vom Beckedorfer SV, der bei der Veranstaltung aber nur für die Einhaltung der Spielregeln verantwortlich ist. Die Schiedsrichterassistenten sowie die Trainer und Betreuer gehören nicht zu dieser Gruppe.

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Einen fußballerischen Leckerbissen erwartet auch der TSV-Sprecher nicht, dazu sei die Pause zu lang gewesen. Der SCA spielte unter freiem Himmel zuletzt am 10. November, trennte sich 4:4 vom TSV Eintracht Exten. Die Eintracht verlor eine Woche später 2:3 beim SV Obernkirchen II. „Aber beide Mannschaften werden brennen. Ich denke, es wird zur Sache gehen“, freut sich Neumann-Buchmeier auf alles, was Fußball ausmacht. Nur auf die Bratwurst („das war uns für den Anfang zu heiß“) wird er verzichten müssen, es gibt am Kiosk im Waldstadion zumindest Flaschenbier. Keine Sorge, die Toiletten sind - mit Abstand halten - geöffnet. Testspiele am Wochenende:

So., 11 Uhr: TuS SW Enzen - TSV Eintracht Exten, 13 Uhr: SV Engern - SC Deckbergen-Schaumburg, SC Auetal II - TuS Rohden-Segelhorst, SV Nienstädt 09 II - FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen III, TSV Kolenfeld - ETSV Haste, 14 Uhr: SG Rodenberg - TuS Harenberg II, 15 Uhr: TSV Eintracht Bückeberge - FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen.

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