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Von daniel kultau EVESEN

Nur Klose darf trainieren

Kirsten Münchow

Kirsten Münchow

Von daniel kultau EVESEN. Der ehemalige Hilbig, der zum Jahreswechsel wieder seinen Geburtsnamen annahm, gehört zum Nationalkader und somit zu der kleinen Ausnahme, die auch während der Pandemie trainieren darf. Für den Rest der VfR-Sportler sieht es dagegen noch düsterer aus.

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Seit vier Monaten pausieren sie inzwischen. „Sie fragen schon dauernd und wollen wieder trainieren“, erklärt Trainerin Kirsten Münchow. „Aber mehr als ein bisschen joggen und Bauch, Beine, Po ist nicht möglich.“ Großartig planen lässt sich deswegen auch wenig. Dabei stünden im September die Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften in Dissen an. Doch die Hämmer und Co. scheinen im Schrank zu bleiben, sagt Münchow ihr Bauchgefühl. „Ich sehe momentan keine Chancen, dass das was wird. Wenn ich momentan verfolge, was zum Beispiel in Tokio passiert, weiß ich nicht, wie die Wettkämpfe in Dissen stattfinden könnten.“ Sollte sich die olympische Bronzemedaillen-Gewinnerin aus Sydney 2000 irren, würde der VfR aber auch kein Problem haben, spontan zu werden. „Wenn wir uns drei Monate auf den Wettkampf vorbereiten könnten, wäre das schon schön. Wir würden aber auch kurzfristig teilnehmen, notfalls auch ganz ohne Training.“ Sobald die Freigabe aber erteilt ist, soll es wieder zurück auf den Platz gehen.

Münchows Sohn Sören steht dagegen mehr im Saft. Er darf trainieren und geht mit seiner Großmutter und Trainerin Karin Münchow regelmäßig auf den Platz. Weil alle unter einem Dach wohnen fällt dies glücklicherweise noch unter einen Haushalt. Konkrete Ziele hat Klose zwei. Die U20-Europameisterschaften in Tallin (Estland) und die U20-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia). Beide Wettbewerbe hätten eigentlich 2020 stattfinden sollen. „Zwei aus jeder Altersklasse qualifizieren sich“, erklärt Münchow. „Sören hat gute und realistische Chancen, aber er muss natürlich gesund bleiben und seine Form weiter bestätigen.“

In der Verlosung sind neben Klose noch sein Dauerrivale Merlin Hummel, Kay Hurich und Torben Schaper. Alle haben die Norm bereits geschafft, doch der Bundestrainer kann nur zwei nominieren. „Es muss einen Ausscheidungswettkampf geben, aber wann der sein wird, weiß noch niemand.“

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