Motorsport

Per Mustang über die Ardennen-Achterbahn

Perfekt lackiert: Henning Bartels ist stolz auf seinen Ford Mustang aus dem Jahr 1965.

Perfekt lackiert: Henning Bartels ist stolz auf seinen Ford Mustang aus dem Jahr 1965.

Motorsport. „Die Strecke ist schnell und lässt sich auch mit einem relativ schweren Wagen wie meinem Ford Mustang sehr flüssig fahren“, stellt der 47-Jährige fest, der am vergangenen Wochenende zum dritten Mal am Spa-Race-Festival für historische Fahrzeuge auf der wegen ihrer Höhenunterschiede und zahlreichen Kurven Ardennen-Achterbahn genannten Rennstrecke teilgenommen hat.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Bad Nenndorfer bewegt einen 1350 Kilogramm schweren Ford Mustang 289 Mark I aus dem Baujahr 1965, der mit 4,7 Liter Hubraum und 350 PS leistungsmäßig noch nicht ausgereizt ist. Wie der drei Jahre jüngere inzwischen legendäre Ford Mustang aus Steve McQueens Film „Bullit“ ist Bartels Bolide von dem Eimbeckhäuser Oldtimerspezialisten Jürgen Eckert in Dark Highland Green Metallic perfekt lackiert und vorbereitet worden. Ansonsten erledigt Bartels alle anfallenden Wartungsarbeiten an seinem Wagen selbst, was für einen promovierten Anästhesisten durchaus keine Selbstverständlichkeit ist. Aber Bartels kann auf eine solide Ausbildung als Kraftfahrzeugmechaniker zurückblicken, der er auch seine Liebe zum historischen Rennsport verdankt.

Der Bad Nenndorfer startet in der aus sechs Rennen bestehenden Rennserie Historische Tourenwagen und GT-Trophy (HTGT) in der Division I (Fahrzeuge bis 1965) und war in den beiden vergangenen Jahren Klassensieger der Tourenwagen über 2,5 Liter bis 1965. Sehr zufrieden ist Bartels mit seinem Abschneiden in Spa. „Der Wagen ist super gelaufen. Ich habe ihn wegen der Hitze nicht ausgequetscht, früh hochgeschaltet und war im Qualifying trotzdem respektable sieben Sekunden schneller als im letzten Jahr“, erläutert er.

Bei mehr als 50 Startern, zusammengelegt mit den in der Regel schnelleren Division-II-Fahrzeugen der Baujahre 1966 bis 1971, ist für Bartels die 15. Startreihe herausgesprungen. Trotz absoluter körperlicher Fitness haben sich bei 55 Grad Celsius Temperatur im Fahrzeug auch bei Bartels leichte Konzentrationsschwierigkeiten bemerkbar gemacht, und er hat erst in der zweiten Rennhälfte des einstündigen Rennens seinen gewohnten Rhythmus gefunden. Im Gesamtklassement hat Bartels den 27. Rang belegt, in seiner Klasse den zweiten Platz, und damit sieht er sich für den in drei Wochen stattfindenden Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring insgesamt gut aufgestellt. la

Mehr aus Sport regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken