Vorschau: Landes- und Bezirksliga

TSV Hagenburg geht mutig in das Duell mit dem VfL Bückeburg

Beim SC Rinteln läuft es aktuell richtig gut. Das Team trifft am Sonntag auf den TSV Goltern.

Beim SC Rinteln läuft es aktuell richtig gut. Das Team trifft am Sonntag auf den TSV Goltern.

LANDKREIS. Der VfR Evesen ist in der Landesliga am Samstag ab 16 Uhr beim FC Eldagsen im Einsatz. Das Team vom Rande des Deisters steht aktuell zwar auf einem Abstiegsplatz, ist jedoch auch seit vier Spielen ungeschlagen und holte dabei acht Punkte. "Das wird ein richtig hartes Brett", ist sich VfR-Trainer Heiko Thürnau sicher. "Eldagsen ist gerade dabei, sich zu stabilisieren." Die Eveser dürften gewarnt sein, denn schon in der vergangenen Saison stolperte der VfR über den FC und verlor zu Hause mit 0:1. "Wir brauchen daher 110 Prozent", so Thürnau.
Allerdings dürfte seine Mannschaft mit Selbstvertrauen Richtung Springe fahren, schließlich stehen die Eveser an der Tabellenspitze. Von der Oberliga träumt zum jetzigen Zeitpunkt niemand. "Das ist bei uns kein Thema. Wir stehen gerne da oben, aber es geht aktuell erst mal vor allem darum, sich in der oberen Region festzusetzen", stellt der Coach klar. Jonas Abram wird wahrscheinlich mit Knieproblemen ausfallen, ansonsten gibt es keine personellen Neuigkeiten.

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Schon heute Abend kommt es in der Bezirksliga ab 19.30 Uhr zum Schaumburger Derby zwischen dem TSV Hagenburg und dem VfL Bückeburg. Für die Seeprovinzler ist es nach dem TSV Barsinghausen (0:2) der zweite dicke Brocken in Folge. "Einfacher wird es mit Sicherheit nicht, aber verstecken müssen wir uns auch nicht", sagt der Hagenburger Ko-Trainer Marvin Kessler. "Wir haben gegen Barsinghausen ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Keiner rechnet mit uns – und das werden wir als Chance wahrnehmen." Nach einer guten Trainingswoche möchte der TSV nun versuchen, den VfL zu ärgern, über die gesamte Spielzeit alles zu geben und dann zu schauen, was am Ende dabei rauskommt. "Einfach wird es gegen uns auf jeden Fall nicht werden", so Kessler.

Weiterhin optimistisch

Die Hagenburger haben nach einem knappen Drittel der Saison erst ein Pünktchen geholt, sind aber weiterhin optimistisch, nicht nur weil in den nächsten Begegnungen verletzte Spieler zurückkehren werden. "Wir wissen um unsere Qualitäten und werden jedes Spiel bei 0:0 beginnen."
Beim VfL Bückeburg läuft weiterhin alles unspektakulär und erfolgreich in ruhigen Fahrwassern ab. Nur der TSV Barsinghausen steht aktuell vor dem Team von Trainer Martin Prange. "Hagenburg soll gerne in der Liga bleiben, aber wenn wir die richtige Einstellung zeigen, dann werden sie gegen uns keine Punkte holen."

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Das zweite Schaumburger Derby bestreiten am Sonntag ab 15 Uhr der FC Stadthagen und der TSV Algesdorf. Der FC ist nach den zwei Heimsiegen am vergangenen Wochenende wieder in der Spur und tankte Selbstvertrauen. "Die verdienten Siege haben selbstverständlich richtig gutgetan", sagt FC-Coach Thorsten Rinne. "Die Mannschaft hat sich endlich wieder für ihre guten Leistungen belohnt." Der Coach bescheinigte seinem Team Moral, Klasse und Charakter. Nun trifft die Elf auf einen "schwer zu bespielenden Gegner". Daher stellt Rinne sein Team auf eine "defensive, mannorientierte ausgerichtete Spielweise" ein. Der Kader wird sich erst heute nach dem Abschlusstraining entscheiden, fest steht jedoch, dass Maximilian Werns erneut pausieren muss. Er verletzte sich im Spiel gegen den MTV Rehren A/R schwerer.

Charmante Angelegenheit

Beim TSV Algesdorf erinnert man sich gerne an das letzte Heimspiel im Jahnstadion. Das gewannen die Gäste im November 2018 mit 6:0. "Dieses Mal sind das aber andere Voraussetzungen", dämpft TSV-Coach Timo Nottebrock die Erwartungen. "Der FC hat sich gut verstärkt und ist auch individuell sehr gut aufgestellt." Als "kleines Dorf" in die Kreisstadt zu fahren, hat laut Nottebrock trotzdem seinen Charme. Und auch wenn die Algesdorfer in der Tabelle einen Platz vor dem FC stehen, sieht der Coach die Favoritenrolle beim Gegner. "Wir sehen das weiterhin so, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen wollen."

Schon eine Spitzenmannschaft?

Der SC Rinteln hat am vergangenen Spieltag durch den 6:1-Erfolg gegen den TuS Davenstedt ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag ab 15 Uhr beim TSV Goltern steht die Mannschaft auf Rang drei. "Ob wir jetzt aber schon eine Spitzenmannschaft sind, bezweifle ich", tritt SCR-Trainer Uwe Oberländer allerdings auf die Euphoriebremse. "Aber trotzdem haben wir unsere Qualitäten, um gegen jeden Gegner an einem guten Tag zu bestehen." Die Golterner hält Oberländer für "total unterbewertet". Das hätten ihre Leistungen gegen den TSV Barsinghausen und den TSV Kolenfeld gezeigt.

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Für die beiden „bulligen“ Mittelstürmer des Gegners bringt der SCR-Trainer zudem viel Respekt mit. „Ich hoffe, dass wir defensiv wieder so geordnet und konzentriert arbeiten. Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein.“ Alban Ramushi hat das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und könnte wieder im Kader stehen.

Kommt die Raute?

Für den MTV Rehren A/R läuft es währenddessen weiterhin nicht rund. Aktuell steht das Team auf einem Abstiegsplatz. "Wir werden den Rest der Saison gegen den Abstieg spielen", sagt Trainer Jens Rath. "Aber wir haben das Potenzial, es zu schaffen. Und ich wette, dass wir am Ende über dem Strich stehen werden", fügt er hinzu. Viele kapitale Fehler hätten zuletzt immer wieder für die Niederlagen gesorgt. "Vom Gefühl her können wir immer etwas bewegen, aber es ist dann doch jedes Spiel eine Wundertüte."
Vor dem Duell gegen den TSV Kolenfeld (Sonntag, 15 Uhr) überlegt Rath das System umzustellen. Das 4-2-3-1 brachte bisher nicht den Erfolg, den die klassische 4-4-2-Raute in der Vorbereitung noch gebracht hatte. Den Gegner hält er für eine "spielstarke Truppe", auch wegen der ehemaligen Oberliga-Spieler "im reiferen Alter". Kadertechnisch gibt es noch einige Fragezeichen, die sich aber bis Sonntag noch klären sollen.

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