Landes- und Bezirksliga

Vorschau: VfR Evesen steht vor einem Doppelspieltag

Können Burak Buruk und der VfR Evesen gleich zwei Gegner am langen Wochenende schlagen?

Können Burak Buruk und der VfR Evesen gleich zwei Gegner am langen Wochenende schlagen?

Landkreis. An langen Wochenenden einfach mal die Füße hochlegen: Das klappt für den VfR Evesen dieses Mal nicht. Der Fußball-Landesligist ist gleich doppelt gefordert und muss innerhalb von 48 Stunden zweimal ran. Schon morgen geht ab 14 Uhr beim TuS Garbsen um Punkte, am Montag (14 Uhr) muss der VfR dann beim 1. FC Sarstedt ran.

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Es hätte dabei alles etwas entspannter sein können, wenn da nicht das späte 2:2-Ausgleichstor gegen den TSV Wetschen in der Vorwoche gewesen wäre. „Ein später Gegentreffer ist immer ärgerlich, gerade wenn er durch eine vermeidbare Standardsituation fällt“, ärgert sich VfR-Trainer Heiko Thürnau, der jedoch auch erklärt, dass das Unentschieden dem Spielverlauf entsprochen habe. Die Eveser stehen weiterhin an der Tabellenspitze, verpassten es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen.

Nun geht es zu den Garbsenern, die im unteren Mittelfeld unterwegs sind. „Garbsen hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen und seit September viele Punkte geholt“, warnt Thürnau sein Team. Nur gegen die Top-Mannschaften aus Wetschen und vom OSV Hannover verlor die Truppe. „Das wird ein intensives Spiel für uns“, ist sich der Coach sicher. Verteidiger Niklas Siepe ist angeschlagen, ansonsten sind keine personellen Änderungen in Sicht.

Pinkenburg muss ins Tor

Dass eine Niederlage für Aufbruchstimmung sorgen kann, zeigt sich beim MTV Rehren A/R. Der Bezirksligist verlor in der Vorwoche mit 1:2 gegen den Tabellenführer VfL Bückeburg. "Das war unser bestes Spiel", findet MTV-Trainer Jens Rath. "Es tat mir nach dem Spiel persönlich und für die Mannschaft leid." Sein Team hätte zur Halbzeit führen können, ließ jedoch zu viele Chancen liegen. "Die Chancenausbeute war unser Manko. Wenn wir zur Pause 3:1 führen, kann sich der VfL nicht beschweren", so Rath, der jedoch nun wieder voll und ganz auf Offensivkraft Julian Meyer zählen kann.

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Im Auswärtsspiel beim TuS Harenberg am Sonntag ab 14 Uhr ist außerdem Alexander Paul wieder mit dabei. „Er wird im Sturm starten“, verrät der Trainer vorab. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen und möchte alle drei Zähler vom punktgleichen Konkurrenten mit nach Schaumburg nehmen. „Alles andere wäre fatal.“ Kurios: Weil kein einziger Keeper am Wochenende Zeit hat („es ist keiner da“), muss Defensivspieler Jan Pinkenburg, der in der Jugend mal zwischen den Pfosten stand, ins Tor. Mit den neuen Offensivkräften und einem Feldspieler im Tor gibt es für Rath daher auch nur eine taktische Ausrichtung: „Sonntag ist nur Attacke angesagt und keine Rumeierei!“

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Der TSV Algesdorf verlor seine jüngsten drei Spiele, ist nun sogar schon seit fünf Partien sieglos. Trotzdem sei die Stimmung weiterhin gut, versichert Trainer Timo Nottebrock: "Die Spiele als solche waren gut." Das große Problem seien aktuell die vielen Verletzten. Nun kamen noch Elias Kohnert und Simon Ulbrich dazu. "Man merkt aber, dass die Jungs die Situation erkannt haben und annehmen wollen." So sei auch das Training unter der Woche mit einer kleineren Gruppe sehr gut und intensiv gewesen.

Für die Algesdorfer geht es am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den TuS Davenstedt mit Top-Stürmer Nico Tsitouridis. „Das ist sicherlich der herausragende Spieler.“ Auch wegen der anderen guten Offensivkräfte möchte der TSV sein Hauptaugenmerk darauf legen, erst mal gut und sicher zu stehen.

Milan in den Griff bekommen

Der SC Rinteln empfängt am Sonntag ab 15 Uhr die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Die Gäste stehen in der Tabelle auf Rang drei, direkt vor dem SCR. Sehr viel Respekt bringt Trainer Uwe Oberländer vor allem dem Langreder Stürmer Hannes Milan mit, der 20 der 39 Saisontore schoss. "Ein außergewöhnlicher Stürmer. Davon hängt natürlich viel ab, dass man ihn in den Griff bekommt. Aber wir dürfen uns auch nicht nur auf ihn konzentrieren." Schon die Zuspiele auf ihn zu verhindern, sei ein Schlüssel zum Erfolg. Gleichzeitig möchten die Rintelner aus ihrer stabilen Defensive und dem Umschaltspiel den Weg zum Erfolg finden. "Wir wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren, das ist unser Ziel für den Sonntag", sagt Oberländer weiter.

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Verteidiger Noshkar Sharo verletzte sich am vergangenen Sonntag beim 4:0-Sieg gegen den TSV Hagenburg. „Das ist ganz, ganz bitter für uns.“ Weil Dennis und Ivo Kirasic privat verhindert sind, wird die Rintelner Defensive zudem nicht stabiler. Alternativen sind Benedikt Eckel und Jonas Kütemeyer, die wieder zum Team dazustoßen.

Aust stellte den Kontakt her

Beim TSV Hagenburg staunten die Fußballfans zuletzt nicht schlecht, als Routinier Michael Huntemann wieder auf den Spielberichtsbögen stand und gegen den SC Rinteln sogar von Beginn an spielte. Der Kontakt kam durch Kapitän Daniel Aust zustande, der auf Huntemann zuging und ihn fragte, ob er Lust habe, mit seiner Erfahrung zu helfen. Das Verletzungspech war zu groß. Ohne eine Sekunde zu zögern, sagte der Stürmer zu, trainiert mit und versucht alles, damit der TSV das Tabellenende bald verlassen kann. "Wir sind froh, ihn in der Mannschaft zu haben", findet auch Ko-Trainer Marvin Kessler.

Die Hagenburger müssen am Sonntag ab 15.15 Uhr beim TSV Luthe ran. „Wir gehen mit Vorfreude in das Spiel“, sagt Kessler. „Es ist ein positiver Druck.“ Das zeige auch die Trainingsbeteiligung. Am Dienstag waren 16 Spieler vor Ort, am Donnerstag 20. „Wir wissen aber auch, was für ein wichtiges Spiel es ist – und dass wir dreifach punkten müssen.“ Personell hat sich die Lage wieder etwas entspannt, Kessler und Spielertrainer Michael Fitzner haben wieder etwas mehr Auswahl, wodurch auch der Zug im Training zugenommen habe.

FC reist nach Barsinghausen

Der FC Stadthagen gewann in der vergangenen Woche gegen den TSV Kolenfeld und schob sich damit auf den sechsten Tabellenplatz. Am Sonntag geht es ab 15 Uhr beim zweitplatzierten TSV Barsinghausen um Punkte. "Unser Ziel ist es, an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen", sagt FC-Trainer Thorsten Rinne. "Für uns als Aufsteiger ist es eine tolle Herausforderung, sich mit einem Landesliga-Absteiger und Spitzenteam der Liga messen zu dürfen." Gegen den TSV benötige der FC einen mutigen, konzentrierten und disziplinierten Auftritt, um bestehen zu können. Maximilian Werns und Ali Hussain fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. Hinter Belmin Bikic steht noch ein Fragezeichen.

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Für den VfL Bückeburg geht es am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Goltern. Dabei schwingt der Respekt vor den üblichen Verdächtigen mit: Tim Scheffler, und Christian Kolter, die 24 der 31 Tore des TSV Goltern erzielt haben. "Das sind schon überdurchschnittliche Spieler", warnt VfL-Trainer Martin Prange sein Team. "Aber wir werden deswegen nichts an unserer Ausrichtung verändern", verspricht er. Agieren statt reagieren – das sei auch am Sonntag die Devise. Der Coach des Tabellenführers lobte sein gesamtes Team für die bisherige Leistung. "Alle ziehen gut mit, da kann ich niemanden explizit herausheben." Wie der Kader genau aussehen wird, entscheidet sich noch, einige Spieler sind aktuell etwas am Kränkeln.

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