FDP warnt vor 80-Milliarden-Euro-Risiko für Steuerzahler

Europäische Zentralbank in Frankfurt: „Eurozone ist auf Worst-Case-Szenario nicht vorbereitet“, glaubt die FDP.

Europäische Zentralbank in Frankfurt: „Eurozone ist auf Worst-Case-Szenario nicht vorbereitet“, glaubt die FDP.

Berlin. Die FDP warnt vor Milliarden-Risiken für Deutschlands Steuerzahler bei einem Euro-Austritt der Italiener. "Den möglichen Erfolg der Eurokritiker bei der Parlamentswahl in Italien müssen die Mitglieder der Eurozone mit Sorge sehen", sagte Christian Dürr, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Es sollte jedem klar sein, dass Italien bei einem potenziellen Austritt aus dem Euro seine Defizite im Target2-Zahlungsverkehrssystem der Notenbanken nicht bedienen wird."

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Dabei gehe es um 439 Milliarden Euro, „wovon allein Deutschland aufgrund der Kapitalbeteiligung an der Europäischen Zentralbank 80 Milliarden Euro tragen müsste“. Diese Summe entspreche 25 Prozent des deutschen Haushaltsvolumens und wäre ein Verlust gigantischen Ausmaßes für den Steuerzahler. Die Bundesregierung verschließe davor die Augen. „Deutschland und besonders die anderen Staaten der Eurozone sind auf dieses Worst Case-Szenario nicht vorbereitet“, so FDP-Vorstandsmitglied Dürr.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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