30 Kilometer lange Leitung

Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven: Pipeline soll unterirdisch verlegt werden

Der Jade-Weser-Port mit den Rohren der Tankerlöschbrücke im Vordergrund. Um Flüssigerdgas (LNG) über ein geplantes Importterminal in Wilhelmshaven anzulanden, soll noch bis Ende 2022 eine rund 30 Kilometer lange Leitung vom Hafen bis ins ostfriesische Etzel (Kreis Wittmund) gebaut werden. Dort besteht Anschluss an das Gas-Fernleitungsnetz.

Der Jade-Weser-Port mit den Rohren der Tankerlöschbrücke im Vordergrund. Um Flüssigerdgas (LNG) über ein geplantes Importterminal in Wilhelmshaven anzulanden, soll noch bis Ende 2022 eine rund 30 Kilometer lange Leitung vom Hafen bis ins ostfriesische Etzel (Kreis Wittmund) gebaut werden. Dort besteht Anschluss an das Gas-Fernleitungsnetz.

Hannover. Die Pipeline-Anbindung des geplanten Flüssiggas-Terminals in Wilhelmshaven soll komplett unterirdisch erfolgen. Das hat Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag betont. „Die gesamte Pipeline zwischen Friedeburg und Wilhelmshaven wird unterflur verlegt und ist somit nach Fertigstellung und Inbetriebnahme nicht mehr sichtbar“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die knapp 30 Kilometer lange Leitung wird benötigt, um importiertes Flüssiggas (LNG) nach der Rückumwandlung in Gas weiter zu transportieren.

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In den vergangenen Tagen war kolportiert worden, dass Teile der Pipeline überirdisch verlaufen sollten. „Der Begriff der offenen Bauweise ist dabei anscheinend falsch interpretiert worden“, sagte Lies. Das zeige jedoch, dass noch besser über die geplanten Projekte rund um den Import von LNG und den darauf folgenden Transport des Gases informiert werden müsse. In den nächsten Wochen solle dies detailliert geschehen, kündigte Lies an.

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Der LNG-Import soll Deutschland unabhängiger von Gas-Importen aus Russland machen. Allerdings gibt es bisher keine deutschen Importterminals dafür. Die Bundesregierung will nun den Bau von zwei LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel unterstützen. Niedersachsen sieht auch in Stade einen geeigneten Standort. Die Landesregierung will bis 2025 rund 450 Millionen Euro in entsprechende Projekte in Wilhelmshaven und Stade stecken.

RND/dpa

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