Frankreich verstaatlicht Großwerft für 80 Millionen

Der Hubschrauberträger „Wladiwostok“ verlässt 2014 die Werft die Werft von STX.

Der Hubschrauberträger „Wladiwostok“ verlässt 2014 die Werft die Werft von STX.

Paris. „Wir haben uns dafür entschieden, das Vorkaufsrecht des Staates für STX auszuüben“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag in Paris. Die Kosten bezifferte er auf rund 80 Millionen Euro. „Die Rolle des Staates ist, unsere strategischen Interessen zu schützen“, sagte Le Maire. Die Werft mit rund 2700 Beschäftigten stellt Kreuzfahrt- und Militärschiffe her. Paris wolle sie aber nicht dauerhaft behalten, sagte Le Maire.

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Frankreich tritt dafür ein, den Anteil des potenziellen Käufers – des italienischen Fincantieri-Konzerns – auf 50 Prozent zu begrenzen. Die Italiener waren damit nicht einverstanden. Laut Geschäftsbericht ist der französische Staat bisher Minderheitseigner mit einem Anteil von 33,34 Prozent.

Der Zeitung „Le Monde“ zufolge stand STX France in St. Nazaire an der Atlantikküste im vergangenen Jahr zum Verkauf, nachdem der südkoreanische Mehrheitseigner STX insolvent geworden war. Fincantieri sei der einzige Interessent gewesen. Schon unter Präsident François Hollande, der im Mai aus dem Amt geschieden war, sei über die Modalitäten der Übernahme verhandelt worden.

Von RND/dpa

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