Juncker verlangt Abbau chinesischer Investitionshürden

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker

Brüssel. „Das zeigt, wie schwer es immer noch sein kann, in China Geschäfte zu machen“, sagte Juncker am Freitag bei einem Wirtschaftsgipfel mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in Brüssel. Eine Verbesserung erhoffe er sich aber von einem derzeit verhandelten Investitionsabkommen. Zu einem guten Geschäftsumfeld gehörten aber auch Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte.

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Li reagierte gelassen auf die kritischen Anmerkungen. Solche Differenzen offen auszusprechen sei ein Zeichen gegenseitigen Vertrauens, sagte er. Der Ministerpräsident räumte aber auch ein, dass es in seinem Land noch Raum für Verbesserungen gebe. „Wir sind nicht zufrieden“, sagte er laut Übersetzung aus dem Chinesischen. Dennoch hoffe er, dass China ein „Magnet“ bleibe.

Der Wirtschaftsgipfel findet am Rande des EU-China-Gipfels statt. Dabei wollten beide Seiten bis zum Nachmittag unter anderem ein gemeinsames Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen verabschieden.

Von RND/dpa

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