Kraftwerk in Schweden verbrennt H&M-Kleidung;

Alte Kleidungsstücke von H&M werden in Schweden zur Energiegewinnung verbrannt.

Alte Kleidungsstücke von H&M werden in Schweden zur Energiegewinnung verbrannt.

Stockholm. Eigentlich soll Kleidung je nach Art und Jahreszeit vor allem eins: warm halten. In Schweden tun sie dies jetzt nicht nur am Körper der Träger: Ein Kraftwerk in der Stadt Västerås produziert aus ausrangierten Kleidungsstücken der Modekette H&M Strom.

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Wie mehrere Medien unter Berufung auf den Nachrichtendienst Bloomberg berichten, verbrennt der Kraftwerksbetreiber Mälarenergi unverkäufliche H&M-Bekleidung. „Für uns ist das einfach Brennmaterial“, zitiert die Agentur Mälaenergi-Chef Jens Neren. Neben der Kleidung verfeuert das Kraftwerk demnach Müll zur Elektrizitätsgewinnung. Weil in dem Ort Eskilstuna Lager des Textilunternehmens mit unverkäuflichen Kleidungsstücken stehen, würden auch diese in dem Kraftwerk verwertet. In diesem Jahr habe Mälaenergi bereits 15 Tonnen Kleidung verbrannt.

H&M beteuere, dass alle zur Verfügung gestellten Kleidungsstücke nicht für den Verkauf geeignet und andernfalls auf dem Müll gelandet wären – etwa, weil Chemikalien in den Stoffen gefunden worden seien. „H&M verbrennt keinerlei Kleidung, die sicher für den Gebrauch wäre“, sagte eine Sprecherin.

Mälarenergi will bis 2020 komplett auf fossile Energieträger verzichten.

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Von RND/iro

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