Linde-Aufsichtsrat stimmt Fusion mit Praxair zu

Hunderte Mitarbeiter des Industriegase-Herstellers Linde-AG demonstrieren am 27. April in München gegen die geplante Linde-Praxair-Fusion.

Hunderte Mitarbeiter des Industriegase-Herstellers Linde-AG demonstrieren am 27. April in München gegen die geplante Linde-Praxair-Fusion.

München. Linde hat die Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair zum größten Industriegase-Konzern der Welt besiegelt. Gegen alle Proteste der Arbeitnehmerseite stimmte der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns dem Zusammenschluss am Donnerstag in München zu.

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Nach der Fusion hätte der Konzern einen Vorstandschef in den USA, käme auf 27 Milliarden Euro Umsatz, 60 Milliarden Euro Börsenwert und weltweit 80.000 Mitarbeiter.

Gegner fürchten Stellenabbau

Die Aktionäre stehen hinter der Fusion, sie erwarten Synergie-Effekte, also Einsparungen, von einer Milliarde Euro jährlich. Dagegen befürchten Betriebsrat und Gewerkschaften einen Stellenabbau vor allem in Europa und den Verlust der Mitbestimmung. Sie lehnen die Fusion entschieden ab. Nun haben sich die Befürworter durchgesetzt.

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Von RND/dpa

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