Nach Insolvenz von MV Werften: Aktie von Eigentümer Genting bricht ein

Mecklenburg-Vorpommern, Wismar: Arbeiter der MV-Werften verlassen nach Schichtschluss das Gelände der MV Werft (Symbolbild)

Mecklenburg-Vorpommern, Wismar: Arbeiter der MV-Werften verlassen nach Schichtschluss das Gelände der MV Werft (Symbolbild)

Hongkong. Nach der Insolvenz der MV Werften ist die Aktie des asiatischen Eigentümers Genting Hongkong bei der Wiederaufnahme des Handels am Donnerstag massiv eingebrochen. Bis zum Mittag Ortszeit lag der Kursverlust am Aktienmarkt in Hongkong bei rund 50 Prozent.

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Der Handel war am vergangenen Freitag vor dem Hintergrund des Tauziehens um die Zukunft der MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern und Bremerhaven ausgesetzt worden.

Wegen Corona: Kreuzfahrtschiff-Geschäft schwierig

Der asiatische Tourismuskonzern Genting Hongkong hatte die Werften 2016 gekauft, um Kreuzfahrtschiffe für den eigenen Bedarf zu bauen. Er betreibt Schiffe unter den Marken Star Cruises, Dream Cruises und Crystal Cruises sowie die Resorts World Manila (RWM). Die Corona-Pandemie hatte das Geschäft aber in Schwierigkeiten gebracht. Hinter dem Unternehmen steht ein Konglomerat des malaysischen Casino-Magnaten und Milliardärs Lim Kok Thay.

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Für acht Gesellschaften der MV Werften waren am Montag beim Amtsgericht Schwerin Insolvenzanträge gestellt worden. Zum Genting-Konzern gehört auch die Bremerhavener Lloyd-Werft, die ebenfalls in die Insolvenz ging.

RND/dpa

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