Rinteln / Planungen

Eggersmann-Standorte sollen zusammengelegt werden

Der markante Turm im Galgenfeld würde dann verschwinden.

Der markante Turm im Galgenfeld würde dann verschwinden.

Rinteln (dil). Der Produktionsstandort alter Kreishafen bliebe bestehen. Wenn alles optimal läuft, könnte im November Grundsteinlegung sein, im Herbst 2014 Produktionsaufnahme. Sechs bis acht Millionen Euro wären dann investiert.

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 „Dieses Projekt gärt in mir seit zwei Jahren, und dann geht’s manchmal ganz schnell“, sagt Heinrich Eggersmann. „Der Bau der Entlastungsstraße wird das Emerten aufwerten, und für uns ist die Lage dort ohnehin beengt. Wir sind dort schon am Limit. Dann kam noch die Anfrage der Firma Scheidt von nebenan hinzu, ob wir ihr nicht 8000 Quadratmeter verkaufen könnten. Aber auch ohne Scheidt würden wir das Grundstück sicher leicht los, es liegt ja in einem demnächst noch besser erschlossenen Mischgebiet.“

 Vom neuen Standort direkt neben den Getreidesilos von Raiffeisen Lippe-Weser im Industriegebiet Süd erhofft sich Eggersmann auch Synergien für seinen Betrieb. Den Standort alter Kreishafen weiter auszubauen, schien Eggersmann keine langfristige Perspektive zu bieten.

 Bisher wird ein großer Teil der Produktion (700 Tonnen Pellets im Jahr) vom Galgenfeld zum Kreishafen gebracht, um dort verpackt zu werden, bevor es dann an die Steinberger Straße geht, wo Kommissionierung und Versand erfolgen. Alles recht umständlich, zeitintensiv und damit unnötig teuer. Damit soll spätestens 2015 Schluss sein. „Wir planen noch und führen vorbereitende Gespräche. Im August wollen wir alle Zahlen auf dem Tisch haben und dann die Unterlagen bei der Stadt einreichen“, beschreibt Eggersmann den aktuellen Stand des Projekts. Auch technisch werde es einen Sprung nach vorn geben – weniger bei den Mahlwerken selbst als bei ihrer Steuerung. „Da haben wir noch zu viel Handarbeit“, erklärt Eggersmann, „und die soll weitgehend wegfallen.“

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 Im Galgenfeld müsste Eggersmann sein Gelände dem Erdboden gleichmachen. „Wir sichten dafür schon Angebote“, sagt Heinrich Eggersmann. Während er auf einen Baubeginn im November hofft, ist an eine Verlagerung weiter zu nutzender Produktionsmaschinen erst ab Mai oder Juni 2014 zu denken. „Dann haben wir geringere Produktion, weil die Pferde unserer Kunden ja auf der Sommerweide stehen. Im Herbst müssten wir dann aber wieder in vollem Umfang liefern können. Die Technik in unserem Werk am Keishafen ist dagegen schon jetzt auf dem neuesten Stand.“

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