Rinteln /<wbr> Maler Gödecke

Nach Lehrjahren in der Schweiz neuer Chef

Jürgen Gödecke übergibt seinem Sohn, Maler- und Lackierermeister Ingo Gödecke, den Maler-Fachbetrieb an der Röntgenstraße 10. pk

Jürgen Gödecke übergibt seinem Sohn, Maler- und Lackierermeister Ingo Gödecke, den Maler-Fachbetrieb an der Röntgenstraße 10. pk

Seinen Anfang nahm der Malerbetrieb vor 33 Jahren, als Jürgen Gödecke seine Werkstatt an der Bäckerstraße eröffnete. Doch der Betrieb wuchs und irgendwann war einfach nicht mehr genug Platz. Gödecke expandierte, baute an der Röntgenstraße 10. Das war vor 17 Jahren. Zum Malerhandwerk kam die Raumausstattung hinzu.

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Gödecke erinnert sich: „In Zeiten der Hochkonjunktur hatten wir teilweise mehr als 25 Mitarbeiter. Leider fällt die Geschäftsübergabe in eine wirtschaftlich schwierige Zeit. Ich bin aber sicher, dass sich mein Sohn mit der guten Ausbildung, die er hat, auf einem guten Weg befindet.“ Zwar ist Ingo Gödecke mit dem Familienbetrieb aufgewachsen, seine Lehre hat er aber in einem anderen Betrieb gemacht – in Northeim. „Um mal was anderes zu sehen und kennenzulernen“, wie Gödecke junior sagt.

Anschließend ging er für ein Jahr in die Schweiz, arbeitete in einem großen, hochmodernen und international tätigen Malerbetrieb. „Außerdem kam ich auf diese Weise mal so richtig von zu Hause weg, in ein anderes Land mit anderer Mentalität. Zwar dachte ich, man würde dort zumindest auch Deutsch sprechen, aber schnell merkte ich, dass auch die Sprache anders ist“, lacht Ingo Gödecke rückblickend.

Für seinen Meisterabschluss ging Gödecke junior nach Stuttgart, wo er nicht nur Maler- und Lackierermeister wurde, sondern auch „Betriebsmanager des Handwerks“. Überdies lernte er dort seine Frau Eva kennen, die ihm, wie er sagt, in der Familie mit ihren gemeinsamen Kleinkindern „den Rücken frei hält“.

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Schließlich ging es zurück nach Rinteln in den väterlichen Betrieb. Was Gödecke junior an seinem Beruf besonders mag? „Den Vorher-Nachher-Effekt“, antwortet er prompt, „Es ist einfach schön zu sehen, was man verändert hat.“

Viele Leute hätten ihn in jüngster Zeit gefragt, was er denn jetzt, da er der Chef ist, alles anders machen würde. „Erstmal nichts“, könne er darauf nur antworten. Sein erstes Ziel sei es, den Betrieb auf dem Level seines Vaters weiterzuführen. Als Ratgeber steht Gödecke senior seinem Sohn weiter zur Seite. Zudem bleibt seine Mutter Marianne Gödecke im Betriebsbüro und in der Kundenberatung tätig.

In seiner Ansprache bedankte sich Jürgen Gödecke abschließend bei seinen Mitarbeitern, allen voran bei seiner treuesten Mitarbeiterin, seiner Frau, die seit Anbeginn an seiner Seite steht. Ebenso dankte er seinen Kunden und Geschäftspartnern – mit der Bitte, seinem Sohn doch dasselbe Vertrauen entgegenzubringen, das man ihm 33 Jahre erwiesen habe. pk

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