Bückeburg / Simon Glas

Schaumburger Firma trotzt der Krise und stellt neu ein

Mit seiner Isolierglasproduktion hilft das Bückeburger Unternehmen Simon Glas, Energiekosten zu optimieren und die Kosten für Gebäudeunterhalt im grünen Bereich zu halten. Dabei schafft das Produkt sogar eine Auftragslage, nach der andere Branchen zurzeit suchen.

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„Im Winter haben wir festgestellt, die Krise ist bei uns nicht angekommen“, erklärt Kölling. Das Unternehmen, das mit den fünf anderen Standorten der Kölling-Gruppe ausschließlich Isolierglas für weiterverarbeitende Betriebe produziert, ist gut aufgestellt. Insgesamt 350 Mitarbeiter sind in der gesamten Gruppe beschäftigt, davon 60 allein in Bückeburg. „Und wir haben bislang keine Entlassungen vornehmen müssen“, so Kölling weiter. Im Gegenteil, für den Standort Bückeburg ist sogar zum 1. April ein Facharbeiter eingestellt worden. Weitere könnten sogar noch folgen sowie drei Azubis von insgesamt zehn, welche die Gruppe am 1. August „mit Sicherheit“ einstellen wird. Gute Aussichten für die Auszubildenden: In der Kölling-Gruppe werden 90 Prozent der jungen Facharbeiter nach der Lehrzeit übernommen.

Auch Kurzarbeit habe es trotz des üblichen Auftragsrückganges während der Wintermonate nicht gegeben, erklärt Kölling. „Das haben wir durch Überstundenabbau abgefangen.“

Als Grundlage für seine positive Wertung sieht der Unternehmer: „Glas ist ein ökologisches Produkt“ mit guten Marktchancen auch in schwächeren Konjunkturphasen. Als Beleg zeigt er einen Zeitungsartikel, der einen Isolierglas-Jahresbedarf von bis zu 340 Millionen Quadratmetern allein für die Bundesrepublik Deutschland nennt. „Die deutschen Hersteller haben aber nur eine jährliche Produktionskapazität von 30 Millionen Quadratmetern, sodass wir gut im Geschäft sind“, blickt Kölling deshalb optimistisch nach vorn.

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Für die nächsten fünf Monate geht er speziell für die Bückeburger Produktionsstätte am Weinberg davon aus, „dass wir unsere Umsatzziele erreichen werden“. Nicht zuletzt wegen zahlreicher Großprojekte, die zurzeit abgewickelt würden. Glas profitiere zurzeit von „einer guten Binnenkonjunktur, weil die Kaufkraft offensichtlich noch nicht gefallen ist“. Deshalb sieht Kölling auch keinen Anlass, die Investitionen in neue Fertigungstechnik in Bückeburg zurückzustellen. „Ebenso wollen wir die Sozialgerechtigkeit im Unternehmen aufrechterhalten mit unserem Prämiensystem, durch das alle unsere Mitarbeiter am Unternehmenserfolg partizipieren sollen.“

Doch bei aller positiven Sicht ist Kölling als erfahrener Unternehmer auch Realist und sieht sich nicht als Prophet. „Denn auch ich kann natürlich nicht ausschließen, dass auch bei uns in acht Monaten so etwas wie eine Auftragsdelle kommen könnte…“ who

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