Freisprechung bei der IHK

Starker Start

Bestanden: Wie Oliver Herberg (von links), Vera Schwarze, Sina Koller, Sonja Schwarze, Sabrina Behrmann und Sven Wilharm haben 71 weitere Auszubildende gestern bei der Freisprechung der IHK ihre Abschlusszeugnisse bekommen.rg

Bestanden: Wie Oliver Herberg (von links), Vera Schwarze, Sina Koller, Sonja Schwarze, Sabrina Behrmann und Sven Wilharm haben 71 weitere Auszubildende gestern bei der Freisprechung der IHK ihre Abschlusszeugnisse bekommen.rg

Der demografische Wandel stelle für sie eine große Chance dar, so Farr weiter. Die Zahl derjenigen, die in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden werden, sei größer als die Zahl der Nachwuchskräfte. „In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Arbeitslosenquote halbiert“, ergänzte Farr. Zugleich habe die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverträge in Schaumburg in dieser Zeit um etwa 4000 zugenommen. „Ich sehe darin einen Beleg für die Stärke der innovativen Betriebe im Landkreis.“

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Martin Wrede, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Stadthagen, zeigte sich mit den Prüfungsleistungen der Nachwuchskräfte sehr zufrieden. Lediglich bei sechs Auszubildenden habe es nicht zum Abschluss gereicht. Zwei Prüflinge, Vanessa Zeigermann und Erik Liebers, schafften indessen eine sogenannte Lobende Anerkennung, da sie mehr als 92 von 100 Punkten in ihren mündlichen und schriftlichen Tests erreicht hatten.

Ebenso wie Landrat Farr bewertete der Leiter der IHK-Geschäftsstelle die Chancen für die 77 Absolventen auf dem Arbeitsmarkt als überaus positiv. Das deutsche System der dualen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb habe seit Jahrzehnten gezeigt, dass es eine optimale Verbindung aus Theorie und Praxis biete. „Während wir in Deutschland eine Jugendarbeitslosigkeit von sieben Prozent haben, liegt dieser Wert in Spanien bei 54 Prozent.“ Angesichts dieser Zahlen und der Qualität der Ausbildung seien die Berufsaussichten sehr gut für die Nachwuchskräfte.

Grundsätzlich habe sich die Wirtschaft in Schaumburg in den vergangenen Jahren als ein funktionierender Kreislauf erwiesen, führte Wrede aus. „Sie haben ihren Abschluss in wirtschaftlich ruhigen Zeiten und politisch eher unruhigen Zeiten gemacht“, ergänzte er und verwies auf die zahlreichen Krisenherde in Europa und auf der arabischen Halbinsel. Krieg in Europa sei nicht mehr undenkbar. „Wir sollten uns daher gelegentlich daran erinnern, dass wir Teil der Zukunft sind“, ergänzte Wrede. Vor dem Hintergrund der vielen Krisen sollte der Abschluss der Ausbildung auch als eine Aufforderung für ein Eintreten für Toleranz und Offenheit verstanden werden.

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Wrede nutzte die Freisprechung auch dazu, sechs Lehrkräfte für ihr 25-jähriges Engagement als ehrenamtliche Prüfer zu würdigen. Dazu gehören Werner Mania, Fritz Kranz, Horst-Rüdiger Menke, Reinhard Pelzer, Dietmar Heinisch und Wolfgang Häger. bes

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