Schutz vor Diebstahl: Spezielle Technik senkt Risiko bei Keyless-System

Für den Besitzer komfortabel, aber unter Umständen auch riskant: Autodiebe können Keyless-Go-Systeme mit Funktechnik überlisten.

Für den Besitzer komfortabel, aber unter Umständen auch riskant: Autodiebe können Keyless-Go-Systeme mit Funktechnik überlisten.

München/Landsberg am Lech . Schlüssellose Zugangssysteme von Autos bergen ein erhöhtes Diebstahlrisiko – das sich aber zumindest minimieren lässt. Weit verbreitet sind Keyless-Systeme, deren Signal sich einfach abfangen lässt. Ein Problem, das laut ADAC seit über zehn Jahren bekannt ist.

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Mittlerweile setzten aber erste Autoherstellerinnen und -hersteller auf die sogenannte Ultra-Wide-Band-Funktechnik (UWB), die es Langfingern wesentlich schwerer macht. „Wir kennen keinen Fall, bei dem ein Auto mit UWB auf diesem Wege geklaut wurde“, sagte ADAC-Technikexperte Arnulf Thiemel dem dpa-Themendienst.

UWB verhindert Funk-Diebstahl

Der Trick der Betrügerinnen und Betrüger bei herkömmlichen Keyless-Systemen funktioniert so: Mittels eines sogenannten Reichweitenverlängerers verstärken sie das Funksignal des Autos, auf das der Schlüssel reagiert. So wird dem Auto gewissermaßen vorgetäuscht, der Schlüssel befinde sich in seiner Nähe. Autotüren lassen sich öffnen, Motoren starten.

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Mit UWB ist die Methode so nicht mehr möglich. Neukundinnen und -kunden informieren sich vor dem Kauf eines Autos am besten, ob UWB-Funktechnik an Bord ist, rät der ADAC. Diese schließt aus der Laufzeit der Funksignale sehr präzise auf die Entfernung des Schlüssels zum Auto. Die Funk-Verlängerung funktioniert laut Experte Thiemel dann nicht mehr.

Laut ADAC rüsten Hersteller wie Jaguar Land Rover, Audi, Seat, Skoda, Volkswagen, BMW, Genesis und Mercedes einzelne Modelle mit UWB-Technik bereits aus.

RND/dpa

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