Tinder-Mitbegründer verklagen Mutterkonzern auf mehrere Milliarden Dollar

Zehn ehemalige Tinder-Mitarbeiter haben den Konzern IAC/InteractiveCorp. verklagt.

Zehn ehemalige Tinder-Mitarbeiter haben den Konzern IAC/InteractiveCorp. verklagt.

New York. Wenn es ums Geld geht, ist Schluss mit der Liebe: Zehn ehemalige Tinder-Mitarbeiter fühlen sich betrogen und ziehen in den USA gegen den Mutterkonzern vor Gericht. Die Gruppe – darunter auch zwei Mitbegründer der erfolgreichen Dating-App – hat das Unternehmen IAC/InterActiveCorp auf zwei Milliarden Dollar Schadensersatz und eine zusätzliche Strafzahlung in noch unbestimmter Höhe verklagt.

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Die Mitarbeiter der Anfangsphase um den ehemaligen CEO Sean Rad und Gründer Jonathan Badeen beschuldigen den Internetkonzern, sie um Aktienoptionen geprellt zu haben. Das geht aus der am Dienstag eingereichten Klageschrift hervor.

Angeblich sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder nach unten zu frisieren. Da sie vertraglich eine Beteiligung an der Wertsteigerung vereinbart hätten, sei ihnen dadurch viel Geld entgangen, behaupten die Kläger. Vom IAC-Konzern, dem Tinder durch eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group gehört, gab es zunächst keine Stellungnahme. An der Börse gerieten die Aktien von IAC und Match spürbar unter Druck.

Von RND/dpa

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