Zwölftes Schiff der Aida-Flotte getauft

Die neue „Aidaperla“ (links) und ihr Schwesternschiff, die „Aidaprima“, die bereits seit einem jahr unterwegs ist.

Die neue „Aidaperla“ (links) und ihr Schwesternschiff, die „Aidaprima“, die bereits seit einem jahr unterwegs ist.

Palma de Mallorca. Im Hafen von Palma de Mallorca ist am Freitagabend das neue Schiff der Reederei Aida Cruises getauft worden. Taufpatin der „Aidaperla“ war Model und Moderatorin Lena Gercke, teilte das Unternehmen mit. Mehrere Tausend Gäste waren bei der Zeremonie und dem anschließenden Fest zugegen. Per Livestream wurde die Taufe über Facebook und an Bord aller anderen Aida-Schiffe übertragen.

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Das 300 Meter lange und knapp 38 Meter breite Kreuzfahrtschiff ist baugleich mit der „Aidaprima“, die seit einem Jahr unterwegs ist. Die Schiffe waren in Japan gebaut worden und bieten mit 1647 Kabinen Platz für maximal 3300 Passagiere. Bei der Vorgänger-Baureihe waren es 1097 Kabinen. Die „Aidaperla“ werde zunächst regelmäßig auf vier verschiedenen Routen im westlichen Mittelmeer eingesetzt, bevor 2018 Hamburg ihr Start- und Zielhafen für Rundreisen in Westeuropa wird.

Papenburg-Werft baut erstmals erdgasbetriebene Aida-Schiffe

Das Angebot an Bord richte sich an Familien, Paare sowie Gruppen von Freunden, hieß es. Mehrgenerationen-Urlaub sei das Stichwort. Die Zeiten von Clubschiff-Feeling im Kollektiv seien endgültig vorbei. Es sei für jeden etwas dabei, umschrieb Kapitän Boris Becker jüngst das Schiff. Der heute 37-Jährige war 2010 zum jüngsten Aida-Kapitän ernannt worden.

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Taufpatin Lena Gercke mit Boris Becker (37), dem jüngsten Kapitän der Aida-Flotte

Taufpatin Lena Gercke mit Boris Becker (37), dem jüngsten Kapitän der Aida-Flotte

Gleichzeitig läuft seit Februar dieses Jahres auf der Meyer Werft im emsländischen Papenburg der Bau einer neuen Kreuzfahrtschiffgeneration von Aida. Die Werft soll bis 2021 zwei neue Schiffe mit je 2500 Kabinen bauen. Erstmals sollen die neuen Schiffstypen komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden, das als umweltfreundlicherer Antrieb als Diesel oder Schweröl gilt. Die Aidaprima und Aidaperla können nur bei Aufenthalten im Hafen mit Gas betrieben werden. Die Kreuzfahrtbranche sieht sich seit Jahren Vorwürfen gegenüber, dass diese Art des Urlaubs umweltschädlich sei.

Die Kreuzfahrtbranche in Deutschland boomt seit Jahren. 2,02 Millionen Bundesbürger buchten im vergangenen Jahr eine Fahrt auf den Schiffen, nach Angaben des Branchenverbands Clia ein Plus von 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Verband erwartet, dass der Boom weitergeht.

Von RND/dpa

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