Frostig oder frisch? Stiftung Warentest untersucht Himbeeren und Heidelbeeren

Heidelbeeren und Himbeeren verführen meist gleich zu Beginn der Einkaufsrunde zum Kauf. Aber gerade frische Himbeeren sind anfällig für Verderbniskeime. Wenn sie nicht mehr ganz taufrisch aussehen, gilt: Finger weg.

Heidelbeeren und Himbeeren verführen meist gleich zu Beginn der Einkaufsrunde zum Kauf. Aber gerade frische Himbeeren sind anfällig für Verderbniskeime. Wenn sie nicht mehr ganz taufrisch aussehen, gilt: Finger weg.

Berlin. Wer kann schon süßen Früchtchen widerstehen? Himbeeren und Heidelbeeren verführen einfach zum Naschen. Weil sie aber immer wieder mal in Verbindung mit Hepatitis-Erregern und Noroviren gebracht wurden, wollte es die Stiftung Warentest ganz genau wissen und hat die feinen Früchtchen unters Mikroskop genommen.

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Die Tester können Entwarnung geben: Sie fanden keine derartigen Viren - und auch keine Salmonellen oder Listerien. Im Test mit 29 frischen und tiefgekühlten Produkten zeigten sich lediglich frische Himbeeren anfällig für Verderbniskeime, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 6/2021). In vier der sechs getesteten Packungen wurden Schimmelpilze oder Hefen nachgewiesen. Dafür gab es dann nur noch das Urteil „ausreichend“.

Tiefgekühlte Bio-Beeren schneiden am besten ab

Daher lautet die Empfehlung der Tester: Himbeeren nur ohne Fehl und Tadel kaufen. Sie sollten glänzen, keine Druckstellen haben und in der Kühltasche transportiert werden.

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Insgesamt lautete das mikrobiologische Testurteil von mehr als der Hälfte der 29 Produkte „gut“ oder „sehr gut“. Spitzenreiter sind die tiefgekühlten Bio-Heidelbeeren von Lidl (Bio Organic für 76 Cent/100 g) und Kaufland (K-Bio für 76 Cent/100 g) sowie die frischen Kulturheidelbeeren aus konventionellem Anbau von Lidl (1 Euro/100 g) und Aldi Nord (Natur Lieblinge (1,03 Euro/100 g).

RND/dpa

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