Gartentipp für den Winter: Warum es sich lohnt, schon jetzt Unkraut zu jäten

An frostfreien Tagen kann man gut Unkraut im Garten jäten.

An frostfreien Tagen kann man gut Unkraut im Garten jäten.

Bornhöved. Wer sich gerne draußen im Garten aufhält, mal hier was gräbt, dort was abschneidet, langweilt sich auch im Winter nicht. Es gibt hier immer was zu tun. Und der Tipp für die wirklich ganz kargen, aber frostfreien Wintertage im Februar lautet: jäten.

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„In dieser Jahreszeit kann man ja im Garten noch nicht so viel tun, hat aber oft schon richtig doll Lust dazu“, beschreibt Svenja Schwedtke, Staudengärtnerin aus Bornhöved (Schleswig-Holstein). Ihr Tipp sei zwar „nicht für jede und jeden eine Lieblingsbeschäftigung, aber jetzt geht es oft ganz gut von der Hand.“

Der Boden ist locker und das Unkraut gut sichtbar

Denn im Winter regnet es viel. Aus dem dadurch aufgeweichten und lockeren Boden lassen sich die unerwünschten Wildkräuter leichter samt Wurzeln entfernen. Und: „Ich finde es so befriedigend, jetzt Beikräuter zu jäten, weil man sie noch so schön erkennen kann“, so die Profigärtnerin. Denn die Beete sind noch nicht voll, das erste Unkraut kann aber schon bei einstelligen Temperaturen austreiben.

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Der große Vorteil der winterlichen Jagd auf Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere und Co. ist aber ein anderer: „Alles, was ich jetzt schon entferne, kann nicht mehr wachsen und sich versamen“, so Schwedtke. Dazu kommt das gute Gefühl, diese lästige und manchmal langwierige Arbeit noch vor Saisonstart im Garten erledigt zu haben. „Denn später hat man oft keine Zeit mehr dazu, wenn im Frühling alles gleichzeitig gemacht werden will.“

Löwenzahn aus dem Garten eignet sich sogar für die Küche. Wer die Blätter pflückt, kann daraus beispielsweise einen Salat machen.

Löwenzahn aus dem Garten eignet sich sogar für die Küche. Wer die Blätter pflückt, kann daraus beispielsweise einen Salat machen.

Jäten statt hacken

„Allerdings ist es ratsam, vorsichtig auf die Beete zu treten, weil ja viele Stauden und Zwiebeln noch unterirdisch schlummern und nicht plattgetreten werden sollen“, empfiehlt die Staudengärtnerin. Ist der Boden nass, kann er sich außerdem verdichten, wenn man auf ihm steht und herumtritt. Daher Beete besser vom Rand aus jäten.

Und: „Man sollte jäten, nicht hacken – denn beim Hacken läuft man Gefahr, austreibende Zwiebeln zu köpfen“, ergänzt Schwedtke. Ihr Extratipp: „Wer mit den Fingern pulen mag, kann jetzt schon Löwenzahn, Springkraut, Vogelmiere oder Klettenlabkraut entfernen und sich vielleicht sogar Zutaten für einen winterlichen Salat oder ein Pesto sammeln.“

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RND/dpa

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