Nichts mit Schatzi: Kuriose Kosenamen aus aller Welt

Am 14. Februar jährt sich der Valentinstag. Die perfekte Zeit für einen ungewöhnlichen Kosenamen für den oder die Liebste.

Am 14. Februar jährt sich der Valentinstag. Die perfekte Zeit für einen ungewöhnlichen Kosenamen für den oder die Liebste.

Hannover. Andere Länder, andere Sitten – auch wenn es um die Liebe geht. Denn während die Deutschen laut einer aktuellen Umfrage der Online-Partner-Agentur Parship es bei den Kosenamen weiterhin klassisch halten, gehören Zuneigungsbekundungen wie „Kohlköpfchen“, „kleine Mikrobe“ oder „Ei mit Augen“ weltweit zum Alltag der Liebenden.

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Nichts für den Geschmack der Deutschen. Diese sprechen ihren Partner hauptsächlich mit „Schatz“, „Schatzi“ oder „Schätzchen“ an (36 Prozent). Tiernamen sind hingegen weniger beliebt. „Hase“ oder „Maus“ gehören nur für sieben beziehungsweise fünf Prozent zum Repertoire. Abgeschlagen sind Namen wie „Honey“, „Bär“, „Pupsi“ oder „Chérie“ (jeweils ein Prozent). Deutlich kreativer geht es da im Ausland zu.

Die Huldigung von Körperteilen

Die Iren zeigen beispielsweise, wie wichtig ihnen der Partner ist, indem sie ihn oder sie „mo chuisle“ – „mein Puls“ – nennen. Die Lobpreisung von Körperteilen steht sowieso weltweit hoch im Kurs. So sagen etwa die Griechen „matia mou“ oder „matakia mou“ für „meine kleinen Augen“. Im Schwedischen verdient zudem die „süße Nase“, also „sötnos“, Respekt.

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Gewöhnungsbedürftig ist hingegen der chinesische Ausdruck „xin’ gan“, der romantisch gesäuselt „Herz-Leber“ bedeutet. Aber das ist immer noch besser, als in China vom Liebhaber als „Schweinekopf“ oder „zh utóu“ bezeichnet zu werden.

Tiernamen international

„Hase“ und „Maus“ spielen in anderen Ländern kaum eine Rolle. Wenn Russen aber verliebt sind, nennen sie ihren Partner gern „golubchik“ oder „golubushka“, was übersetzt „Taube“ bedeutet und in Russland ein Symbol für den Frieden ist.

Deutlich poetischer bewegen sich die Araber im Tierreich: Mit „ywn ghzal“ beteuern sie ihrer Liebsten „die Augen einer Gazelle“. Franzosen nennen ihre Verehrten hingegen „ma puce“ („mein Floh“), die Bulgaren sogar bogárkám („mein kleiner Käfer“). Kleiner geht es nur noch bei den Italienern, die ihren Liebsten „microbino mio“ – „meine kleine Mikrobe“ – ins Ohr flüstern.

Von runden Dingern und Brotkrümeln

„Möge eine Maus dich essen“ rufen die Perser mit „moosh bokhoradet“ aus, wenn ihnen jemand gefällt. Nicht verwundert sein, wenn einem der flämische Liebhaber dann auch mal „mijn bolleke“, „mein kleines rundes Ding“, zuraunt. Für den Deutschen ebenso wenig charmant, ist der ecuadorianische Begriff „gorda“ oder „gordo“, was „fettes Mädchen“ oder „fetter Junge“ bedeutet.

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Skurril geht es auch in Japan zu, wo Männer ihre Frauen gern „tamago gata no kao“, also „Ei mit Augen“, nennen. Für Japanerinnen ein wahres Kompliment, weil ovale Gesichter als attraktiv gelten. „Kleiner Kohlkopf“ oder französisch „chouchou“ ist dabei genauso romantisch wie das polnische „kruszynko“ für „Brotkrümel“.

Von RND/as

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