Pompeji ging womöglich später als bislang gedacht unter

Fresken, die bei Ausgrabungen in Pompeji gefunden wurden.

Fresken, die bei Ausgrabungen in Pompeji gefunden wurden.

Rom. Neue Ausgrabungen in der antiken Stätte Pompeji haben einen wahrhaft historischen Fund ergeben: Der große Ausbruch des Vesuvs fand einer Inschrift zufolge im Oktober des Jahres 79 n. Chr. und damit zwei Monate später als gedacht statt. Durch den Vulkanausbruch war die antike Stadt am Golf von Neapel verschüttet worden. Unter der Vulkanasche blieben viele Teile der Stadt aber erhalten.

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Die Kohle-Inschrift wurde in einer Unterkunft gefunden, von der sich auch Kulturminister Alberto Bonisoli am Dienstag ein Bild machte. Er sagte, die „außergewöhnliche“ Entdeckung sei wichtig für die Forschung, Geschichte und Kunst – und zur Zurschaustellung italienischer Expertise.

Weitere Zweifel an Ausbruchs-Datum

Aufgrund einer mittelalterlichen Version eines Briefs von Plinius dem Jüngeren (61-113) wurde bislang der 24. August als Datum der Naturkatastrophe vermutet. In dem Schreiben berichtet der römische Schriftsteller als Augenzeuge über den Vesuvausbruch, bei dem sein Onkel Plinius der Ältere (23-79) ums Leben kam.

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Zweifel an dieser Version waren aber bereits in der Vergangenheit aufgekommen, nachdem in Pompeji Reste von Kastanien und Granatäpfeln ausgegraben worden waren, die gewöhnlich erst im Herbst reifen. Möglicherweise wurde bei der Abschrift des Briefs im Mittelalter das Datum versehentlich falsch übertragen.

Von AP/epd/RND

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