Studie: Intensiv-Intervalltraining ist guter Schulsport

Sport in der Schule ist dann besonders gesund, wenn sich Belastungen und Verschnaufpausen abwechseln – so wie beim Kicken auf dem Schulhof.

Sport in der Schule ist dann besonders gesund, wenn sich Belastungen und Verschnaufpausen abwechseln – so wie beim Kicken auf dem Schulhof.

Halle/Saale. Kinder müssen sich nicht unbedingt lange bewegen, um gesund zu sein – entscheidend ist eher die Intensität der Bewegung. Das haben Forscher der Universität Halle-Wittenberg bei einem Test moderner Fitnessmethoden im Schulsport festgestellt. Das sogenannte hochintensive Intervalltraining (HIIT als Abkürzung für High Intensity Interval Training) kommt sonst eigentlich im Sport von Erwachsenen zum Einsatz. Kinder profitieren aber offenbar ebenfalls davon.

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Die Idee des Intervalltrainings ist, statt langer Dauerbelastungen eher kurze und intensive Einheiten zu absolvieren, Erholungspausen inklusive. Das entspreche genau dem Bewegungsverhalten von Kindern, erklären die Forscher: Schließlich gehen diese eher nicht zum Joggen, sondern sie sprinten und stehen abwechselnd – beim Fußball oder Fangen auf dem Spielplatz oder Pausenhof zum Beispiel.

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Schulsport-Experiment mit Drittklässlern

Für ihr Experiment übertrugen die Forscher diese Bewegungsform auf den regulären Schulsport: Je 20 Minuten lang absolvierten die teilnehmenden Drittklässler ein spielerisches Intervalltraining mit Sprints und Zirkeleinheiten sowie Erholungspausen, oft verbunden mit Musik oder Choreographien. Sport soll schließlich auch Spaß machen.

Ergebnisse zeigten sich schon nach drei Monaten: Die Ausdauerleistung und der Blutdruck der teilnehmenden Kinder verbesserten sich deutlich. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass sich mit diesen Trainingsformen auch gesundheitliche Probleme im Erwachsenenalter verhindern lassen: Wer schon als Kind hohen Blutdruck hat, hat oft auch als Erwachsener damit zu kämpfen.

RND/dpa

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