Tierversuche: Baden-Württemberg ist Spitzenreiter

Mäuse, an denen Versuche mit Botox gemacht wurden, liegen in einem Labor in einer Plastikschachtel.

Mäuse, an denen Versuche mit Botox gemacht wurden, liegen in einem Labor in einer Plastikschachtel.

Stuttgart, Bonn. An zweiter Stelle folgt Nordrhein-Westfalen mit 432.006 Tieren, danach Bayern mit 423.129 und Niedersachsen mit 338 747 Tieren. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl liegen Berlin und Hessen vorne. Am häufigsten kamen Mäuse zum Einsatz.

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„Hochschulen, Forschungsinstitute und Pharmakonzerne in den Ländern setzen weiter auf Tierversuche. Es braucht daher dringend einen konkreten Maßnahmenkatalog mit festen Terminen, um Tierversuche endlich durch tierleidfreie Methoden zu ersetzen. Deren Förderung muss oberste Priorität haben“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Neben der Bundesregierung seien hier auch die Bundesländer in der Pflicht, stellt Schröder klar. „‘Forschung ja, Tierversuche nein‘ sollte das Motto sein.“

Ministerium bietet zu wenig Transparenz bei Tierversuchen

Schröder kritisierte zudem eine mangelnde Transparenz der Behörden beim Thema Tierversuche. Das Bundeslandwirtschaftsministerium informiere nicht, in welchen Bundesländern Versuche mit besonders schwerem Tierleid einhergingen. Auch gebe es keine Vergleichszahlen zu 2014 für die einzelnen Bundesländer. Insgesamt sind den Angaben zufolge 2015 fast drei Millionen Tiere in Deutschland für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt worden.

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In Bremen wurden 2015 die bundesweit wenigsten Tiere für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt, nämlich 2756.

Von RND/epd/dpa

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