Wasser und Energie sparen im Badezimmer

Mit diesen Tipps senken Sie Ihren Wasserverbrauch unter der Dusche

Rund 127 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich am Tag.

Rund 127 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich am Tag.

Kürzer, kälter und zwischendurch das Wasser abstellen: Etwa 120 Liter Wasser werden pro Kopf in Deutsch­land täglich verbraucht – davon mindestens 40 Prozent für die Körperhygiene, so der Natur­schutzbund Nabu. Wer kosten- und umweltbewusster duschen möchte, hat allerdings einiges zu beachten.

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Temperatur und Zeit unter der Dusche reduzieren

Um Wasser zu sparen, sollte man nicht länger als nötig unter der Brause stehen – auch, wenn eine lange, heiße Dusche besonders im Herbst und Winter immer wieder verlockend ist. Wer durchschnittlich acht Minuten duscht, verbraucht bei einem Durchschnittsverbrauch von zwölf Litern pro Minute nämlich beinahe 100 Liter pro Dusche, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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Damit ist das Duschen noch weitaus wassersparender als ein Vollbad. Dafür werden laut dem BUND schließ­lich rund 140 Liter Wasser benötigt – so viel wie eine Person in Deutschland im Durchschnitt an einem ganzen Tag benötigt. Wer Wasser und Energie einsparen möchte, sollte daher kürzer und bei geringerer Temperatur duschen. Auch ist es hilfreich, während des Einseifens das Wasser immer wieder abzustellen.

Sparduschkopf spart bis zu 50 Prozent Wasser ein

Eine weitere Möglichkeit, Wasser zu sparen, ist die Anschaffung eines Sparduschkopfs. Diese kosten nur rund 20 Euro und sparen bis zu 50 Prozent des Duschverbrauchs, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Optisch unterscheiden sie sich nicht von regulären Duschköpfen, haben trotz geringeren Wasserverbrauchs einen angenehmen Wasserdruck und können in der Regel ohne großen Aufwand mit dem alten Duschkopf ausgetauscht werden.

Durch einen regulären Duschkopf fließen ungefähr 15 Liter pro Minute, die wassersparende Alternative hat einen Wasserdurchfluss, die sogenannte Schüttmenge, von weniger als neun Litern pro Minute. Sogenannte Massage- oder Regenduschen hingegen haben mit bis zu 180 Litern pro Minute einen weitaus höheren Wasserverbrauch.

Mit Einhebelarmaturen schneller die Temperatur finden

Auch der Duscharmaturentyp hat einen Einfluss darauf, wie viel Wasser beim Duschen verbraucht wird. Zwei-Griff-Armaturen beispielsweise sind deswegen problematisch, weil beim Justieren der richtigen Temperatur bereits einiges an Wasser danebengeht. Besser geeignet sind daher Einhebel- und thermostatische Mischer, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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Mit einem Strahlregler, auch Perlator genannt, können Sie ebenfalls die Wassermenge begrenzen. Dabei handelt es sich um einen Siebeinsatz, der am Wasserhahn angebracht wird und bis zu 30 Prozent Wasser einsparen kann.

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Beim Wassersparen auch Energie sparen

Indem Sie Wasser sparen, sparen Sie zudem auch Energie, denn das Aufheizen des Wassers ist nicht gerade energieeffizient. Schließlich werden in einem deutschen Durchschnittshaushalt rund 14 Prozent der Energie zur Erwärmung von Wasser genutzt, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Wer etwa mit einer Gasetagenheizung oder einem Durchlauferhitzer Wasser erwärmt, sollte stets auf die richtige Temperatureinstellung am Gerät achten. Den richtigen Wärmegrad muss jeder Haushalt selbst für sich bestimmen. Ist das Gerät erst einmal richtig eingestellt, müssen Sie beim Duschen nur noch das Warmwasser aufdrehen. Dadurch sparen Sie sowohl Wasser als auch Energie, weil kein kaltes Wasser mehr beigemischt und abgekühlt werden muss, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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