Senta Berger bekommt Bambi für ihr Lebenswerk – Peter Maffay wird zur „Legende“
München. Die österreichische Schauspielerin Senta Berger (82) bekommt einen Bambi für ihr Lebenswerk. Sie wird bei der diesjährigen Bambi-Verleihung am Donnerstag „für ihre Wandlungsfähigkeit und herausragenden schauspielerischen Leistungen“ geehrt, wie der Medienkonzern Hubert Burda Media in München mitteilte.
„Egal ob auf der Leinwand, auf der Bühne oder im Fernsehen - Senta Berger berührt die Zuschauer seit Jahrzehnten“, heißt es in der Begründung der Jury. „Ihr unvergleichliches Charisma hat sie zu einer der herausragendsten Persönlichkeiten in der Unterhaltungsbranche gemacht.“
Jury: Berger hat Klischees immer die Stirn geboten
Berger ist bekannt durch TV-Serien wie „Die schnelle Gerdi“ oder Kinofilmen wie „Willkommen bei den Hartmanns“. Die 82-Jährige habe Klischees immer die Stirn geboten und auch den Mut gehabt, gesellschaftliche Debatten anzustoßen und auszuhalten, betonte der Medienkonzern. Mit dem Film „Die weiße Rose“ habe sie demonstriert, welche Verantwortung sie als Künstlerin für die deutsche Geschichte empfinde.
Bambi-Verleihung wird live übertragen
Der seit 1948 verliehene Bambi ist einer der wichtigsten Medien- und Fernsehpreise in Deutschland. Nach drei Jahren Pause wird die Auszeichnung in voraussichtlich zwölf Kategorien verliehen. Die Gala am Donnerstag in München wird ab 20.15 Uhr bei Sat.1 live übertragen.
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Zur vollständigen AnsichtPeter Maffay wird zur „Legende“ erklärt
Einige Preisträger stehen neben Berger schon fest: Der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen („Der Rausch“) bekommt den Bambi in der Kategorie „Schauspiel International“, die schwedische Popsängerin Zara Larsson den in der Kategorie „Musik international“. Peter Maffay, der schon vor 43 Jahren einen Bambi bekommen hat, wird zur „Legende“ erklärt.
In der Kategorie „Film National“ sind die Kinofilme „Einfach mal was Schönes“, „Oskars Kleid“ und „Tausend Zeilen“ nominiert, in der Kategorie „Schauspielerin National“ die Darstellerinnen Jeanette Hain, Karoline Herfurth und Jördis Triebel und als „Schauspieler National“ Florian David Fitz, Felix Kammerer und Elyas M‘Barek.
RND/dpa