Die Welt am Freitagmorgen

Putins neue Wagner-Gruppe + Alarm bei den Krankenkassen

Guten Morgen!

Während Russlands Präsident weiter Nachschub für die Front organisiert, werden in Deutschland die Finanzlöcher der gesetzlichen Krankenkassen immer bedrohlicher.

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Mit diesen fünf Themen aus Deutschland und der Welt sind Sie bestens informiert für Ihren Freitag und den Start ins Wochenende.

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Putins neue Wagner-Gruppe

Darum geht es: Nach dem Aus der Söldner-Gruppe Wagner sind in Russland neue Armeen entstanden, die dem Militärgeheimdienst GRU unterstehen.
Darum ist es wichtig: Präsident Wladimir Putin (72) lotet permanent neue Möglichkeiten aus, den Nachschub an Soldaten für den Feldzug in der Ukraine sicherzustellen. Privatarmeen haben für die russische Führung den Vorteil, dass sie für die Einberufung und einen möglichen Tod auf dem Schlachtfeld nicht direkt verantwortlich gemacht werden können.
So geht es weiter: Die Truppen sollen dafür sorgen, den brutalen und auch für Russland mit vielen Opfern verbundenen Krieg in der Ukraine ungebremst fortzusetzen.
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Gefährlich knapp bei Kasse

Das ist passiert: Die gesetzliche Krankenversicherung steckt wegen stark steigender Ausgaben in tiefen Defiziten. Kassenärzte-Chef Andreas Gassen (63) fordert eine mögliche Kürzung von Leistungen, etwa Mutter-Kind-Kuren.
Darum ist es wichtig: Das Finanzloch der Kassen ist ein Problem, das die Regierungskoalition schnell angehen muss. Andernfalls müssen gesetzlich Krankenversicherte immer höhere Beiträge zahlen und der Staat immer höhere Zuschüsse.
So geht es weiter: Die Bundesregierung verweist auf eine Kommission, die im Herbst Vorschläge erarbeiten soll. Union und SPD lehnen pauschale Leistungskürzungen ab und setzen auf Effizienz statt Verzicht.
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ePA - was?

Darum geht es: Weil die wenigsten Versicherten ihre elektronische Patientenakte (ePA) nutzen, hat der Hausärzteverband vor einem Scheitern der ePA gewarnt – und zudem die Krankenkassen zu einer besseren Aufklärung aufgefordert.
Hintergrund: Wenn Versicherte ihre eigene ePA über eine App auf dem Smartphone haben, können sie selbst bestimmen, wer ihre Gesundheitsdaten sehen darf – und wer nicht. Regelt man nichts, können alle Praxen und Apotheken ab dem Einstecken der Gesundheitskarte auf die ePA zugreifen. Es gibt allerdings keine bundeseinheitliche ePA-App, jede Krankenkasse hat ihre eigene.
So geht es weiter: Bisher sind die meisten ePAs noch recht leer. Denn Ärzte dürfen sie zwar befüllen, verpflichtet sind sie aber erst ab Oktober.
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Neuschwanstein: das Weltklischeeerbe

Darum geht es: Vor Kurzem hat die Unesco Schloss Neuschwanstein in der bayerischen Gemeinde Schwangau zum Weltkulturerbe erklärt.
Hintergrund: Wer es auf diese elitäre Liste schafft, bekennt sich zu Prinzipien wie Nachhaltigkeit, Pflege und Schutz der ausgezeichneten Kulturgüter. Konkret fordert die Unesco für Neuschwanstein etwa eine Besucherlenkungsstrategie zur Abmilderung der Auswirkungen des Massentourismus.
Das nehmen wir mit: Mit Neuschwanstein ist es so ähnlich wie mit Venedig. Ein Besuch lohnt in jedem Fall. Weniger wegen der Kultur, die dort nur noch in Schemen zu erkennen ist. Sondern eher wegen der Menschen aus aller Welt, die an diesem Ort zusammenfinden. Manche sogar freiwillig.
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Wo es in Deutschland die meisten Geburten gibt

Das ist passiert: Die Geburtenrate in Deutschland ist 2024 erneut gesunken. Sie liegt nunmehr bei 1,35 Kindern je Frau.
Hintergrund: Setzt sich der Trend fort, würde Deutschland langfristig schrumpfen, wenn man allein auf die Geburten schaut. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede. Der Osten ist generell geburtenschwächer, aber auch dort variiert der Befund je nach Gemeinde.
So geht es weiter: Vorerst wird die Bevölkerung in Deutschland jedoch weiter wachsen. Noch werden die Effekte der niedrigen Geburtenraten durch die vergleichsweise hohe Zuwanderung aufgefangen.

Damit wünschen wir einen sonnigen Start ins Wochenende. Bis Montag,

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Moritz Speer

PS: Heute ab 9.30 Uhr wird der Prozess gegen Steakhouse-Erbin Christina Block (52) fortgesetzt. Damit Sie auch dafür bestens informiert sind, lege ich Ihnen unsere Geschichte über Blocks Ex-Mann Stephan Hensel (60) ans Herz. Diese finden Sie hier.

Und abseits des Nachrichtengewitters ...

… haben wir hier noch weitere Leseempfehlungen für Ihr Wochenende:

 

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